Dieser Mann freut sich richtig über die Hitze, weil...

Christoph Reiner, Vorsitzender des Sächsischen Weinbauverbandes, erwartet eine gute Ernte.
Christoph Reiner, Vorsitzender des Sächsischen Weinbauverbandes, erwartet eine gute Ernte.

Meissen - Trotz der Trockenheit in den vergangenen Wochen rechnen Sachsens Winzer in diesem Jahr mit einer guten Ernte.

Christoph Reiner gibt sich optimistisch: „Im Moment sehe ich im Gegensatz zu anderen Weinbaugebieten noch keinewirtschaftlichen Schäden“, sagte der Vorsitzende des Sächsischen Weinbauverbandes.

Lediglich einigen Junglagen, deren Reben noch nicht tief genug im Boden wurzelten, hätte die wochenlange Trockenheit zu schaffen gemacht. Die Regengüsse in der Nacht zum Donnerstag haben die Lage entspannt.

Vereinzelt sei zwar auch Hagel niedergegangen, so Reiner, dieser habe aber keine Schäden in den Weinbergen angerichtet. An den Rebstöcken schließen sich die einzelnen Beeren nun zu Trauben zusammen.

Damit sie bis zur Lese reifen, wünschen sich die Weinbauern Sonne am Tag und etwas Regen in der Nacht für das Wachstum. Voraussichtlich in der dritten Septemberwoche wird in Sachsen mit der Ernte frühreifer Sorten wie Goldriesling oder Frühburgunder begonnen.

Auf dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul beginnt bereits Ende August die Ernte der Trauben für den Federweißen.

Blick über das Weingut von Schloss Proschwitz - es ist das älteste noch existierende Christoph Weingut Sachsens.
Blick über das Weingut von Schloss Proschwitz - es ist das älteste noch existierende Christoph Weingut Sachsens.

Fotos: Christian Suhrbier/imago


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