Dieser Stunt ging mächtig in die Hose

Vác - Da muss die Feuerwehr aber nochmal üben! Bei einer Vorführung in Ungarn wollten die Feuerwehrleute eine spektakuläre Show zeigen. Die gab es dann auch, allerdings auf eine dramatisch andere Weise.

Die Feuerwehr im ungarischen Vác übertrieb es ein bisschen und kippte aus der Kurve.
Die Feuerwehr im ungarischen Vác übertrieb es ein bisschen und kippte aus der Kurve.  © Screenshot/Twitter/DanyelxDragon

Ohjemine, mit diesem Stunt hat es der Fahrer eines Feuerwehrautos im ungarischen Vác definitiv etwas übertrieben!

Die Feuerwehr wollte wohl dem potenziellen Nachwuchs zeigen, was sie so drauf hat, denn der Vorfall ereignete sich laut "Blick" während einer Vorführung für Schüler aus der ungarischen Kleinstadt.

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr das mit fünf Insassen besetzte Einsatzfahrzeug um ein brennendes Auto herum, um dort womöglich mit einem spektakulären Bremsmanöver zum Stehen zu kommen.

Allerdings verschätzte sich der Fahrer auf fatale Art und Weise. Als er nach dem Hindernis einlenken wollte, verloren die Räder auf der rechten Fahrzeugseite den Bodenkontakt. Die Feuerwehr drohte umzukippen.

Um dies zu verhindern, lenkte der mit 20 Jahren Berufserfahrung ausgestattete Fahrer ruckartig gegen und hebelte das Auto damit endgültig aus. Es kippte nach rechts und blieb auf der Seite liegen.

Sofort eilten Helfer herbei, die den Insassen aus dem Fahrzeug heraus halfen. Glücklicherweise wurden alle nach einem kurzen Check wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Fliegende Feuerwehr erinnert an im Weg stehende Elche

Auch im Test des portugiesischen Fernsehens geriet die A-Klasse gefährlich ins Wanken.
Auch im Test des portugiesischen Fernsehens geriet die A-Klasse gefährlich ins Wanken.  © Screenshot/YouTube/PT Throwback

Der Vorfall mit der fliegenden Feuerwehr, welche sich nach umkurven eines Hindernisses auf die Seite legt, erinnert zwangsläufig an einen berühmten Zwischenfall aus dem Jahr 1997.

Damals war die erste A-Klasse beim Elchtest ebenfalls umgekippt und hatte Mercedes jede Menge Hohn und Spott eingebracht.

In Stuttgart warf man die Flinte jedoch nicht ins Korn, sondern reagierten laut "Welt" mit einigen Anpassungen. Die Spur wurde verbreitet und zudem System serienmäßig eingeführt, was bis dahin nur in der Luxusklasse bekannt war, das ESP.

Mercedes hatte das Problem mit dem umkippenden Auto gelöst und zudem mit der serienmäßigen Einführung des Features seine Autos um ein ganzes Stück sicherer gemacht.

Die Konkurrenten waren gezwungen nachzuziehen und so retteten Hohn und Spott in den Folgejahren vermutlich vielen tausenden Menschen das Leben.

Und was unsere ungarische Feuerwehr angeht, da werden die Schüler eine wichtige Lektion mitgenommen haben. Auch wenn man bereits viele Jahre an Erfahrung mit einem Fahrzeug hat, kann unvorsichtiges Fahren dennoch jederzeit zu heftigen Unfällen führen.


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