Dieser Truck rollt nach Zwickau





Der Reformations-Truck tourt durch 67 europäische Städte, sammelt und zeigt Geschichten von Martin Luther.
Der Reformations-Truck tourt durch 67 europäische Städte, sammelt und zeigt Geschichten von Martin Luther.  © DPA

Zwickau – Die Schumann-Stadt fiebert der größten Kirchen-Party des kommenden Jahres entgegen. Zur 500-Jahr-Feier der Reformation verknüpft der Europäische Stationenweg die wichtigsten Reformations-Städte Martin Luthers. Im Mai hält der Reformations-Truck auf einer seiner letzten Stationen für 36 Stunden auf dem Zwickauer Hauptmarkt.

Denn Zwickau war im 15. Jahrhundert die zweite vollreformierte Stadt Europas nach Wittenberg. Auch 500 Jahre nach der Reformation sind deren Schauplätze in Zwickau noch da - etwa die Priesterhäuser am Domhof, Deutschlands älteste Wohnhäuser, die beiden Stadtkirchen St. Marien und St. Katharinen und der innerstädtische Luther-Rundweg.

Das Programm zur großen Kirchen-Fete sollen alle Zwickauer mitgestalten. „Das Motto, für das sich die Verantwortlichen aus Kirchgemeinde und Kulturamt der Stadt Zwickau entschieden haben, lautet ,Helden sind nicht Einzelne‘“, erklärt Stadtsprecher Mathias Merz (47).

„Es stammt aus einer der zahlreichen Tischreden Luthers.“ Alle gesammelten Zwickauer Geschichten nimmt der Lkw mit nach Wittenberg in die Weltausstellung Reformation.

Seit November tourt der Truck auf seinem Weg nach Wittenberg durch 67 Reformations-Städte Europas. Die Lutherstadt erwartet Hunderttausende Pilger. Infos unter: www.r2017.org und www.zwickau.de.


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