Sperrungen drohen! Dieses WhatsApp-Verbot wird alle betreffen!

Weltweit - WhatsApp hat die Nase voll! Ab Dezember soll Schluss sein mit dem Massenversand von Nachrichten. Das könnte für einige Unternehmen bitter werden, die den Dienst als wichtiges Marketing-Medium nutzen.

Tja, das war's dann wohl mit dem cleveren Newsletter-Versand.
Tja, das war's dann wohl mit dem cleveren Newsletter-Versand.  © DPA / Arno Burgi

Schon lange nutzen viele Unternehmen die Funktion, über WhatsApp Marketing-Newsletter zu versenden, um mit wenigen Klicks eine hohe Masse an Empfängern erreichen zu können. Bisher lief diese Nutzung unter dem Stichwort Grauzone. Doch jetzt hat das Unternehmen die Nase voll und will gegen den Newsletter-Versand per App vorgehen, berichtet meedia.de.

Unternehmen aus den verschiedensten Branchen nutzen die Kurznachrichten-App dazu, um innerhalb weniger Sekunden Zehntausende Empfänger anschreiben zu können, um zum Beispiel über neue Produkte zu informieren.

Auch für News-Portale ist diese Möglichkeit überaus nützlich, da man mit so eine wahnsinnig große Leserschaft erreichen kann - ähnlich wie bei einem herkömmlichen Newsletter per E-Mail.

Denn im Endeffekt ist die App eine lukrative Option, für wenig Aufwand pfiffiges Mailing-Marketing betreiben zu können - nur eben nicht per E-Mail, sondern per Kurznachricht. Das haben auch viele Programmierer begriffen und bieten im Netz sogar spezielle Software für die intelligente Nutzung der Funktion zum Verkauf an. Doch mit dem Massenversand per WhatsApp soll jetzt Schluss sein.

Wer sich nicht an das Verbot hält, wird gesperrt und muss mit weiteren Strafen rechnen

Ping! Schon wieder eine Nachricht. Doch Newsletter mit Werbebotschaften wird es künftig nicht mehr geben.
Ping! Schon wieder eine Nachricht. Doch Newsletter mit Werbebotschaften wird es künftig nicht mehr geben.  © 123RF

Das Unternehmen droht nun mit rechtlichen Konsequenzen und beruft sich dabei auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen und deren Unternehmensphilosophie: Automatisierte Nachrichten oder der Massenversand seien nicht Bestandteil des Konzepts von WhatsApp, das rein als private Messenger-Plattform gegründet wurde. Es diene dazu, Menschen zusammenzubringen und per smarter App zu informieren, erklärt das Unternehmen in einer FAQ auf der Firmenseite.

Zwar gebe es bereits Projekte wie WhatsApp Business App und WhatsApp Business API, die Unternehmen zum Beispiel bei der Interaktion mit Kunden unterstützen sollen. Aber als verkaufsförderndes Marketing-Medium möchte WhatsApp nicht genutzt werden.

WhatsApp räumt allerdings eine Schonfrist ein: Bis Dezember toleriert das Unternehmen die Nutzung des Massenversands. Wer bis dahin den Dienst nicht um- oder ausgestellt hat, muss mit einer Sperrung des WhatsApp-Kontos sowie rechtlichen Konsequenzen rechnen. Ab Dezember 2019 ist der Massenversand von Nachrichten im Messengerdienst WhatsApp dann endgültig verboten.

Warum WhatsApp erst jetzt agiert, ist fraglich. Natürlich muss und will WhatsApp der Datenschutz-Grundverordung (DSGVO) nachkommen, doch ist das keine neue Anforderung an das Unternehmen. Vielleicht hat WhatsApp auch ein eigenes Projekt in den Startlöchern, um das Business-Potential der App stärker nutzen zu können.

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