Dieter Bohlen ätzt gegen Thomas Gottschalk: "Selbst im Sarg werde ich nicht so aussehen"

Hamburg - Der Pop-Titan gegen den Show-Titan: Vor ein paar Tagen schoss Thomas Gottschalk (69) einige Giftpfeile in Richtung Dieter Bohlen (65). Nun schießt dieser zurück.

Thomas Gottschalk am Mittwoch bei der Sendung "Maischberger - Die Woche".
Thomas Gottschalk am Mittwoch bei der Sendung "Maischberger - Die Woche".  © Bild: WDR/Max Kohr

Auslöser war Gottschalks Auftritt am Mittwoch in der ARD-Talkshow "Maischberger - Die Woche". Dort erzählte er, dass er Botox ablehne, "sonst ende ich wie Bohlen".

Warum der ehemalige "Wetten, dass...?"-Moderator so eine Aussage trifft, ist für Dieter Bohlen klar. Im Interview mit dem österreichischen Sender OE24.TV erzählte er jetzt: "Das Ding ist ganz einfach, Thomas hat gerade ein Buch veröffentlicht und da muss ich immer herhalten als Promotion-Vehikel. Bei seinem ersten Buch ('Herbstblond' aus dem Jahr 2015; Anm. d. Red.) war das schon so, da hat er irgendeine Scheiße über mich erzählt, um bisschen in die Medien zu kommen."

Und Dieter Bohlen legt noch: "Da er sonst anscheinend niemand Prominenten kennt, muss er sich dann immer irgendeinen Käse ausdenken." Diese Aussage ist wohl etwas übertrieben, wenn man bedenkt, dass Gottschalk bereits seit über 40 Jahren im Show-Geschäft tätig ist.

Thomas Gottschalk fiel beim "Supertalent"-Publikum durch

Dieter Bohlen schießt zurück. (Archivbild)
Dieter Bohlen schießt zurück. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

Eine Sache hätten beide aber dann doch gemeinsam, denn auch der 65-Jährige will nicht so aussehen, wie sein vier Jahre älterer Kollege. "Ich möchte partout nicht so enden wie er, selbst im Sarg werde ich nicht so aussehen wie er", so Bohlen.

Beide TV-Urgesteine kennen sich seit Jahren. Der Musik-Produzent war einige Male bei "Wetten, dass...?" zu Gast. Thomas Gottschalk war 2012 Juror neben Bohlen und Michelle Hunziker bei "Das Supertalent". Doch bei diesem einen Jahr blieb es. Denn laut Bohlen wurde der 69-Jährige da sogar ausgebuht, "weil er das nicht konnte." Außerdem ist er der Meinung, dass Gottschalk seinen Zenit überschritten habe.

Einen weitere Spitze kann sich der Pop-Titan ebenfalls nicht verkneifen. So solle der Blondschopf ruhig weiter Fernsehen machen, allerdings "ganz spät im Programm", da ältere Leute ja ein wenig nachtaktiv seien.

Ob Entertainer Thomas Gottschalk da nochmal einen drauf setzt? Denn eigentlich hat er die Buch-Promotion jetzt nicht mehr nötig. Sein Werk "Herbstbunt: Wer nur alt wird, aber nicht klüger, ist schön blöd" erschien bereits Anfang September.

Dennoch: Eine weitere Runde im Schlagabtausch der Ü-60-Jährigen ist nicht ausgeschlossen.

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