Pop-Titan Dieter Bohlen blickt auf turbulentes Jahr 2019 zurück

Hamburg - Juror bei "Deutschland sucht den Superstar" und dem "Supertalent", Pop-Titan, Sechsfach-Vater, Instagram-Star und Partner: Der Terminkalender von Dieter Bohlen ist pickepackevoll.

Dieter Bohlen sitzt in zwei TV-Shows in der Jury.
Dieter Bohlen sitzt in zwei TV-Shows in der Jury.  © Henning Kaiser/dpa

Auch wenn das Jahr 2019 noch wenige Tage alt ist, blickte der 65-Jährige in einem RTL-Interview zurück. Dieter Bohlen zeigte sich ernst, nachdenklich und reflektiert in seinem Fazit.

"Irgendwann sagen der Kopp und der Körper: 'Ich kann einfach nicht mehr'", erklärte er.

Kein Wunder, dass der Pop-Titan seine für 2020 geplante Tournee Mitte November absagte und auf zwei Auftritte reduzierte. Denn in den vergangenen Monaten kam seine Familie viel zu kurz.

"Familiär hat sich bei mir natürlich eine Menge getan. Ich habe zwei junge Kinder bekommen im letzten Jahrzehnt", sagte Bohlen. Freundin Carina Walz brachte Tochter Amelie 2011 zur Welt, im September 2013 folgte Maximilian. "Für die bin ich dem lieben Gott sehr dankbar, weil sie mein Leben sehr bereichert haben."

Dazu kommen noch die drei Kinder aus seiner ersten Ehe mit Erika Sauerland - Marc, Marvin und Marielin - sowie Sohn Maurice, den er gemeinsam mit Ex-Freundin Estefania Küster hat.

Bohlen machte viele Nächte einfach durch

Dieter Bohlen ist seit 2006 mit Freundin Carina Walz zusammen.
Dieter Bohlen ist seit 2006 mit Freundin Carina Walz zusammen.  © Volker Dornberger/dpa

Die zahlreichen Auftritte und sein Privatleben zehren aber an den Kräften von Bohlen, wie er an einem Beispiel verdeutlichte. Der Tag am Finale von "Supertalent" endete für den Pop-Titan um 24 Uhr im Studio. Es folgte eine dreieinhalb stündige Autofahrt nach Tötensen in sein Zuhause.

"Dann muss man sich abschminken und umziehen. Dann ist vier, Viertel nach vier", beschrieb der 65-Jährige den Ablauf.

Viel Zeit zum Schlafen bleibt ihm allerdings nicht. "Meine Kinder stehen spätestens um halb sieben am Bett und rütteln da dran rum", erklärte Bohlen. "Das war oft so, das kostet Kraft."

Oftmals kam der Pop-Titan aber auch gar nicht zum Schlafen. "Ich habe durchgemacht. Und das ist auf Dauer auch nicht gut, auch für die Familie nicht", sagte er. Die Reizschwelle sei an diesen Tagen deutlich gesunken

"Man ist dann auch ein bisschen überfordert", gab Bohlen offen und ehrlich zu. "Weil man irgendwann in dem ganzen Stress nicht mehr weiss, was ist wirklich wichtig."

Der 65-Jährige hat allerdings die richtigen Schlüsse gezogen und sich für die Familie entschieden. Nach dem vermutlich nicht minder stressigen Weihnachtstagen hieß es für ihn und seine Kleinfamilie erst einmal ab auf die Malediven. Und dort findet der Pop-Titan sicherlich genug Zeit zum Entspannen.

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