Er ist jetzt Antisemitismus-Beauftragter in Deutschland

Meseberg/Berlin - Wichtige Personalie für Berlin: Der Diplomat Felix Klein wird erster Beauftragter für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.

Felix Klein (50) soll dem Antisemitismus den Kampf ansagen.
Felix Klein (50) soll dem Antisemitismus den Kampf ansagen.  © Rene Bertrand/Bundesinnenministerium BMI/dpa

Das Bundeskabinett berief den 50-Jährigen am Mittwoch bei seiner Tagung auf Schloss Meseberg, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.

Er soll sein Amt zum 1. Mai 2018 antreten. Union und SPD hatten sich angesichts der wachsenden Diskussion um Antisemitismus im Koalitionsvertrag auf die neue Funktion verständigt.

Innenminister Horst Seehofer (68, CSU) erklärte: "Herr Klein hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem jüdischen Leben in Deutschland befasst und eine hohe Anerkennung auch der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und über die deutschen Grenzen hinaus verdient."

Der studierte Jurist Klein ist seit vier Jahren Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes für Beziehungen zu jüdischen Organisationen.

Den Großteil seines Berufslebens verbrachte Klein im Auswärtigen Amt in Berlin, wo er sich unter anderem mit den Beziehungen zu Bolivien, Peru und Ecuador und den Ländern Südosteuropas befasste.

Er arbeitete auch im Personalreferat und war Büroleiter des damaligen Staatssekretärs Peter Ammon (66).

Titelfoto: Screenshot Twitter: BMI Bund


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