Umbau geplant: So sieht der Hamburger Hafen bald nicht mehr aus

Hamburg - Das bekannte Hamburger Hafenpanorama wird sich im nächsten Jahr verändern.

Diesen Anblick gibt es bald nicht mehr: Die Silhouette der Elbphilharmonie zeichnet sich hinter einem mit Planen geschützten Schiff im Schwimmdock 10 bei Blohm+Voss ab.
Diesen Anblick gibt es bald nicht mehr: Die Silhouette der Elbphilharmonie zeichnet sich hinter einem mit Planen geschützten Schiff im Schwimmdock 10 bei Blohm+Voss ab.  © dpa/Christian Charisius

Das Dock 10 der Werft Blohm+Voss unmittelbar gegenüber den St.-Pauli-Landungsbrücken erhält auf einer Länge von mindestens 200 Metern ein riesiges Dach, teilte die Bremer Unternehmensgruppe Lürssen als Muttergesellschaft von Blohm+Voss am Donnerstag in Hamburg mit.

Der Umbau werde rund 15 Millionen Euro kosten und etwa sechs Monate dauern.

Für die Arbeiten werde das Dock im Laufe des kommenden Jahres voraussichtlich nach Bremen geschleppt.

Grund für die Großinvestition sei ein Neuauftrag für eine Yacht, deren Bau in Hamburg begonnen und in Bremen zu Ende geführt werde.

"Durch den Umbau erhält Blohm+Voss eines der größten überdachten Schwimmdocks Europas", sagte Aufsichtsratschef Klaus Borgschulte.

Das bringe nicht nur neue Möglichkeiten für bestehende und neue Kunden bei Reparaturen und Aufwertungen von Yachten, Marine- und Kreuzfahrtschiffen, sondern eine noch bessere Infrastruktur für potenzielle Marine-Neubauaufträge.

Werftchef Peter Lürßen erklärte, das überdachte Dock biete auch den Mitarbeitern deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen.

So soll die geplante Überdachung von Dock 10 bei Blohm+Voss im Hamburger Hafen aussehen.
So soll die geplante Überdachung von Dock 10 bei Blohm+Voss im Hamburger Hafen aussehen.  © dpa/Lürssen

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

Mehr zum Thema Hamburg Wirtschaft:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0