Anschlag auf Mehrfamilienhaus: Jetzt ist klar, um welche Säure es sich handelt

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten sich mit Fluchthauben ins Freie retten.
Die Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten sich mit Fluchthauben ins Freie retten.  © Sven Bartsch

Döbeln - Nach einem Anschlag auf ein Mehrfamilienhaus in der Givoser Straße in Döblen liegen nun die erste Untersuchungsergebnisse vor.

Polizei und Feuerwehr wurden am Mittwochmittag zu dem Haus gerufen. In der Briefkastenanlage war eine, zu diesem Zeitpunkt nicht näher definiete Flüssigkeit, die stark übel roch (TAG24 berichtete).

"Nach ersten Untersuchungen der Feuerwehr handelt es sich bei der ausgebrachten Substanz vermutlich um Buttersäure. Abschließende Laboruntersuchungen stehen noch aus", teilte die Polizei am Donnerstag mit

Das Haus musste evakuiert werden, rund 30 Personen waren davon betroffen. Zwei Mädchen (9,11) und eine Frau (52) mussten wegen Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Säure wurde von einer Spezialfirma entfernt, gegen 19 Uhr konnte das Haus wieder freigegeben werden.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen.

Spezialisten der Feuerwehr kümmern sich um die Beseitigung der stark übel riechenden Chemikalie.
Spezialisten der Feuerwehr kümmern sich um die Beseitigung der stark übel riechenden Chemikalie.  © Sven Bartsch

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