Diese Schafe haben etwas richtig Krasses erlebt

Diese drei Schafe waren ausgebüchst.
Diese drei Schafe waren ausgebüchst.

Döbeln – Das ist ja scha(r)f! Ein Mutterschaf unternahm am Dienstagabend eine abenteuerliche Reise mit ihren zwei Jungtieren. Sie trabten über die gefährlichen Bahngleise nahe des Hauptbahnhofs und landeten bei der Firma TransPak.

Die drei Tiere, ein schwarzes Mutterschaf mit einem schwarzen und einem hellen Lamm, standen etwas belämmert auf dem Hof der Verpackungsfirma. Zum Glück arbeiten dort zwei Schaf-Expertinnen, Vanessa Odrig (23) und Peggy Berger (31).

Die beiden Mitarbeiterinnen alarmierten die Polizei. Mit einem Beamten scheuchten sie die Tiere drei Mal um die Firma. Bis sich die Schafe endlich in eine umzäunte Ecke drängen ließen.

Vanessa Odrig und Peggy Berger nutzten die Chance, banden das Muttertier mit einem Strick ans Halsband und an einen Zaun. "Die Tiere waren ja zahm, nur etwas scheu", sagt Odrig, die zuhause selbst zwei Schafe hält.

Nun stand die Polizei vor dem großen Rätsel, wo die Schafe ausgebüchst waren. Zunächst ohne Erfolg. Deshalb riefen die Beamten das Tierheim in Ostrau an.

Zwei Helferinnen aus dem Tierheim düsten sofort in die Eisenbahnstraße und transportierten die Schafe in die sichere Anlage.

Am Mittwochmorgen meldete sich endlich der Schafbesitzer. Er wird die Ausreißer am Mittag abholen und nach Hause bringen.

Der Ausflug über die Bahngleise, wo Züge nach Leipzig sowie von Chemnitz nach Riesa fahren, war lebensgefährlich. Aber Ende gut, alles gut.

Update, 14.25 Uhr:

Der Besitzer der Schafe wurde gefunden. Er wird die Tiere noch im Laufe des Tages abholen.


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