Wasserleiche nach sieben Monaten gefunden! Geschlecht und Identität unklar

Döberitz - Eine grauenvolle Entdeckung machte am Mittwochnachmittag ein Bootsführer in der Unteren-Havel-Wasserstraße: Eine menschliche Leiche. Womöglich handelt es sich um eine seit Januar vermisste Rentnerin.

Die Leiche wurde aus dem Wasser geborgen und abtransportiert. (Symbolbild)
Die Leiche wurde aus dem Wasser geborgen und abtransportiert. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Gegen 16.45 Uhr sah er im Schilf eine leblose Person im Altarm Neuer Graben treiben, alarmierte sofort die Polizei, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten.

Mit Unterstützung der Feuerwehr konnte der Leichnam schließlich aus dem Wasser geborgen werden.

Der Körper lag angesichts des Verwesungszustands offensichtlich bereits längere Zeit im Wasser, so dass die eingesetzten Kriminalbeamten weder das Geschlecht noch die Identität klären konnten.

Die Kripo hat routinegemäß ein Todesermittlungsverfahren eröffnet und prüft im Rahmen dessen auch bestehende Vermisstenfälle.

Nach ersten Erkenntnissen ergaben sich Anhaltspunkte, dass es sich bei der aufgefundenen Person, um eine seit Januar 2018 vermisste 76-jährige Frau aus dem Milower Land handeln könnte.

Die weiteren Untersuchungen dauern noch an.

Nur wenige Tage zuvor war im nur zwei Kilometer entfernten Wustermark die Wasserleiche einer 29-jährigen Frau gefunden worden (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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