Sie liefen wieder zurück! Leichtathletin bricht nach fatalem Fehler in Tränen aus

Doha (Katar) - Am vorletzten Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2019 passierte den Chinesinnen ein bitterer Fehler, der eine Läuferin nach dem Rennen in Tränen ausbrechen ließ. Bei der 4x100-Meter-Staffel verpatzten sie die Übergabe des Stabes und verloren komplett die Orientierung.

Ge Manqi (rechts) muss nach der Staffel von Liang Xiaojing getröstet werden.
Ge Manqi (rechts) muss nach der Staffel von Liang Xiaojing getröstet werden.  © imago images/Xinhua

Die chinesischen Leichtathletinnen hatten den Stress in der Hitze Katars fast hinter sich, als sie sich beim 4x100-Meter-Staffellauf einen irrwitzigen Patzer leisteten.

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Kong Lingwei es nicht gelingt, den Staffelstab an Ge Manqi zu übergeben. Als Kong bereits auf Ge aufläuft, merken beide, dass die Übergab nicht geklappt hat.

Beide rennen zum Beginn der Wechselzone zurück und starten den Abschnitt von vorn. Der Stress und die Orientierungslosigkeit stehen den Sportlerinnen förmlich ins Gesicht geschrieben.

Bei den Temperaturen in dem arabischen Land ist das kein Wunder: Unter den extremen Bedingungen (32,7 Grad Celsius bei 73,3 Prozent Luftfeuchtigkeit) sind während der WM 28 von 68 Topläuferinnen kollabiert. Sie mussten mit Rollstühlen von der Strecke geholt werden.

Obwohl Chinas Frauen das so wichtige Finale komplett verpatzten, brachten sie den Lauf trotzdem noch ordnungsgemäß zu Ende, um sich für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren.

In den sozialen Medien lobten viele Zuschauer, die das Desaster verfolgt hatten, die Disziplin und den Durchhaltewillen der Frauen. Den Läuferinnen half das natürlich herzlich wenig: Obwohl sie noch die Ziellinie überquerten, wurde die Mannschaft später disqualifiziert.

Ge Manqi (rechts), die als Schlussläuferin bereitstand, ist nach dem verpatzten Rennen in Tränen aufgelöst.
Ge Manqi (rechts), die als Schlussläuferin bereitstand, ist nach dem verpatzten Rennen in Tränen aufgelöst.  © imago images/Xinhua

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