Schock-Diagnose? Na und! Dieser Mann will sich dem Schicksal nicht einfach fügen

Sunderland (Großbritannien) - Es waren wenige Worte, die das Leben von Dom Lavelle (31) von einer Sekunde auf die andere veränderten. Im Alter von 22 Jahren erfuhr der damals frischgebackene Vater, dass er an Multiple Sklerose leidet.

Dom Lavelle will anderen Erkrankten neue Hoffnung machen. (Bildmontage)
Dom Lavelle will anderen Erkrankten neue Hoffnung machen. (Bildmontage)  © Screenshot/Instagram mrmswarrior

Lavelle, ein sportlicher junger Mann, der gemeinsam mit seiner damaligen Verlobten Kayleigh gerade einen Sohn bekommen hatte, wollte sich mit seinem Schicksal allerdings nicht im Stillen abfinden, sondern die Kontrolle über sein weiteres Leben auch nach der Diagnose in den Händen halten.

Der damals als Kundenbetreuer einer TSB Bank in Sunderland arbeitende Lavelle unterzog sich in der Folge einer speziellen Form einer Chemotherapie. Während der zwölfwöchigen Behandlung, die dazu diente das Immunsystem zu "resetten", versuchte er, sich trotz all den einhergehenden Problemen bestmöglich um seine Familie zu kümmern.

Die Therapie, die in zwei Teilen und im Abstand von zwölf Monaten durchgeführt wurde, sei laut den Ärzten erfolgreich gewesen. "Nach der zweiten Behandlung habe ich gespürt, wie sich mein Leben veränderte und ich neue Kraft und Energie verspürte", wird ein glücklicher und inzwischen 31 Jahre alter Lavelle von der Zeitung Mirror zitiert.

Er ist darüber hinaus entschlossen, Betroffenen neuen Mut machen zu wollen. Der inzwischen zweifache Vater will etwas zurückgeben, anderen Menschen helfen.

Lavelle nimmt in diesem Zusammenhang unter anderem an Laufwettbewerben teil, sammelt Spenden und macht über sein Profil auf der äußerst beliebten Social-Media-Plattform Instagram unter der bedeutungsvollen Bezeichnung als "MS Warrior" (MS Krieger, Anm. d. Red) auf die Krankheit und Wege, mit dieser umzugehen, aufmerksam.

Dom Lavelle hat große Ziele

"Ich habe ein Instagram-Profil erstellt, um zu versuchen, andere Menschen, die an dieser Krankheit leiden, zu inspirieren und motivieren. Ich wollte ihnen zeigen, dass es sich lohnt, die Hoffnung zu behalten und ihr bisheriges Leben nicht aufzugeben", erklärt Lavelle, der in kurzer Zeit zahlreiche Follower gewinnen konnte. "Ich denke, meine Nachricht muss angekommen sein."

Das Leben würde trotz der folgenschweren Diagnose schließlich nicht einfach enden.

Lavelle selbst hat auch weiterhin große Ziele vor Augen. Unter anderem plant er eine Teilnahme an einem Halbmarathon in London im März des kommenden Jahres.

Als weitere Motivation treibt den 31-Jährigen zudem eine ganz private Sache immer neu an: "Ich will meine beiden Söhne Owen und Leon stolz machen."

Titelfoto: Screenshot/Instagram mrmswarrior

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