Donald Trump ätzt gegen Robert De Niro: "Zu viele Schläge auf den Kopf bekommen"

Washington/Toronto - Es war nur eine Frage der Zeit, bis Donald Trump (71) auf die Wutrede von Schauspieler Robert De Niro (74) bei den Tony Awards (TAG24 berichtete) reagieren würde. Nun hat sich der US-Präsident zur Wehr gesetzt.

Donald Trump (l.) teilt auf Twitter gegen Robert De Niro aus und geht dabei wie immer nicht zimperlich vor.
Donald Trump (l.) teilt auf Twitter gegen Robert De Niro aus und geht dabei wie immer nicht zimperlich vor.  © Michael Kappeler/dpa, Michael Zorn/Invision/AP/dpa

Am Dienstag twitterte Trump auf dem Rückweg von einem Gipfel aus Singapur aus dem Flugzeug, De Niro habe als Schauspieler wohl zu viele Schläge von echten Boxern auf den Kopf bekommen.

De Niro sei "ein Individuum von sehr geringer Intelligenz", formulierte der US-Präsident weiter. Er habe ihn beobachtet und glaube wirklich, dass De Niro von vielen Schlägen gezeichnet sei.

In einem zweiten Tweet verwies Trump De Niro auf die seiner Ansicht nach beste Wirtschaft aller Zeiten, was dieser wohl nicht wahrnehme. "Wach auf, Punchy!", schloss der Präsident. Punch heißt auf Deutsch Faustschlag.

De Niro hatte Trump bei den Theaterpreisen in New York auf offener Bühne beleidigt. "Ich will nur eins sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump! Es heißt Fuck Trump!"

Einen Tag nach seiner Schimpftirade legte der Hollywood-Star nach. "Ich will mich für das idiotische Verhalten meines Präsidenten entschuldigen", sagte De Niro bei einer Veranstaltung in Toronto. "Das ist eine Schande."

Am Wochenende hatte Trump per Twitter sein Ja zur Abschlusserklärung des G7-Gipfels in Kanada zurückgezogen und begründete dies mit Äußerungen des kanadischen Premiers Justin Trudeau zu US-Strafzöllen. Trump nannte den Kanadier "unehrlich" und "schwach".

"Ich entschuldige mich bei Justin Trudeau und den anderen G7-Leuten. Es ist widerlich", sagte De Niro daraufhin. Der Schauspieler bezieht immer wieder deutlich Stellung gegen den US-Präsidenten.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa, Michael Zorn/Invision/AP/dpa


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