Nach Hurrikan "Dorian": Mittlerweile 20 Tote auf Bahamas

Nassau (Bahamas) - Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem verheerenden Hurrikan auf den Bahamas ist auf 20 gestiegen.

Zerstörungen durch den Hurrikan Dorian im Marsh Harbour auf Great Abaco Island. Autos und Lastwagen sind nach dem Sturm unter Palmen, Schutt und Trümmern begraben.
Zerstörungen durch den Hurrikan Dorian im Marsh Harbour auf Great Abaco Island. Autos und Lastwagen sind nach dem Sturm unter Palmen, Schutt und Trümmern begraben.  © dpa/Planet Pix via ZUMA Wire/Erik Villa Rodriguez

Das sagte Gesundheitsminister Duane Sands mehreren Medien am Mittwoch (Ortszeit).

Die Such- und Rettungseinsätze auf den betroffenen Inseln hätten aber gerade erst begonnen, erklärte er dem Radiosender Star 106.5 FM.

Die Opferzahl wird demnach vermutlich noch steigen. Zuletzt hatte Premierminister Hubert Minnis (65) am Dienstag angegeben, dass mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen waren. (TAG24 berichtete)

Hurrikan "Dorian" hatte am Sonntag zuerst die Abaco-Inseln im Nordosten des Karibikstaates getroffen. Mit Windböen von fast 300 Kilometern pro Stunde. (TAG24 berichtete)

Er gehörte damit zu den Hurrikans der gefährlichsten Kategorie fünf. Es handelte sich um den verheerendsten Wirbelsturm auf den Bahamas seit Beginn moderner Aufzeichnungen.

Am Montag war "Dorian" über die Insel Grand Bahama gezogen und hatte sich nur langsam weiterbewegt.

Erst am Mittwoch zog er vollständig über das Land hinweg, so dass die Rettungseinsätze auch auf Grand Bahama beginnen konnten.

Trump sichert den Bahamas "alle angemessene Hilfe" der USA zu

 Ein Mitglied der US-Küstenwache sitzt neben einer verletzten Überlebenden, die nach dem Hurrikan Dorian von Marsh Harbour auf Great Abaco Island per Hubschrauber evakuiert wird.
Ein Mitglied der US-Küstenwache sitzt neben einer verletzten Überlebenden, die nach dem Hurrikan Dorian von Marsh Harbour auf Great Abaco Island per Hubschrauber evakuiert wird.  © dpa/Planet Pix via ZUMA Wire/Erik Villa Rodriguez

Nach dem verheerenden Hurrikan "Dorian" hat US-Präsident Donald Trump (73) der Regierung der Bahamas "alle angemessene Hilfe" der USA zugesichert.

Trump habe in einem Telefonat mit Premierminister Hubert Minnis auch sein Beileid ausgedrückt für die Opfer und für die von dem Wirbelsturm verursachte "katastrophale Zerstörung", erklärte das Weiße Haus am Mittwochabend (Ortszeit).

Trump und Minnis wollten demnach in Kontakt bleiben, um eine möglichst effiziente Hilfe aus den USA sicherzustellen.

Die US-Küstenwache ist bereits mit Hubschraubern auf den Inseln südöstlich des US-Bundesstaats Florida im Einsatz.

Weitere Hilfe ist auf dem Weg, auch ein Hilfseinsatz des US-Militärs steht im Raum. "Dorian" war am Sonntag als Hurrikan der höchsten Kategorie auf die Bahamas getroffen und verharrte lange über den nördlichen Inseln.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass rund 70.000 Menschen, also fast jeder fünfte Einwohner, dringend Hilfe brauchen.

Donald Trump (73) hält ein Plakat, das den Verlauf des Hurrikans "Dorian" veranschaulicht, während er im Oval Office des Weißen Hauses mit Journalisten spricht.
Donald Trump (73) hält ein Plakat, das den Verlauf des Hurrikans "Dorian" veranschaulicht, während er im Oval Office des Weißen Hauses mit Journalisten spricht.  ©  dpa/AP/Evan Vucci

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