Doping beim Klettern? Extremsportler befürchtet Betrug bei Olympiade

Augsburg - Der Extrembergsteiger Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle, wenn Klettern 2020 erstmals olympische Disziplin wird.

Der Extremkletterer Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle, wenn Klettern 2020 erstmals olympische Disziplin wird.
Der Extremkletterer Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle, wenn Klettern 2020 erstmals olympische Disziplin wird.  © Tobias Hase/dpa

"Bisher war Klettern eine sehr saubere Sportart, weil nicht viel Geld im Spiel ist", sagte er in einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen".

"Mit der Professionalisierung, den Nationalteams und der ärztlichen Betreuung wäre es ein Wunder, wenn das Klettern frei von Doping bliebe."

Den Reiz des Großereignisses könne der 50-Jährige jedoch nachvollziehen: "Das ist sehr schwer zu sagen, ob ich mich dem Magneten Olympia hätte entziehen können." Es stehe schließlich im Raum, der erste Olympiasieger zu werden. "Das ist natürlich schon eine Hausnummer."

Alexander Huber und sein älterer Bruder Thomas - bekannt als die "Huberbuam", - gehören zu den besten Kletterern weltweit.

Wenn beim Klettern mehr Geld im Spiel ist, könnte der Sport unsauberer werden. (Archivbild)
Wenn beim Klettern mehr Geld im Spiel ist, könnte der Sport unsauberer werden. (Archivbild)  © Sven Hoppe/dpa

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