Doppelte Rache! Er wandert wegen Porno ins Gefängnis

Benjamin B. lud ungefragt Pornos seiner Ex-Freundin hoch. Jetzt wandert er ins Gefängnis.
Benjamin B. lud ungefragt Pornos seiner Ex-Freundin hoch. Jetzt wandert er ins Gefängnis.  © Polizei

Oregon - Für Frauen im US-Bundesstaat Oregon dürfte es ein Meilenstein gewesen sein: Erstmals wurde ein Mann, der ungefragt Pornos seiner Ex-Freundin im Internet veröffentlichte, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Benjamin B. (31) kassierte gleich sechs Monate Haft. Zuvor hatte der scheinbar arg verletzte Mann Sex-Videos von sich und seiner Ex-Freundin auf gleich mehreren Porno-Seiten hochgeladen - allein seine Verflossene blieb ungefragt. 

Und die zeigte sich natürlich wenig begeistert von den neuerlichen Publikationen ihres ehemaligen Lovers. Sie zog vor Gericht, wo ihr ein Gesetz namens "revenge porn law" (zu dt.: Rache-Porno-Gesetz) zu gute kommen sollte, das erst Anfang des Jahres in Kraft trat.

Der Grund: 2014 passierte Sophia Adams, einer Frau aus Oregon, ähnliches. Auch ihr Ex-Freund veröffentlichte anzügliche Bilder und Videos  auf diversen Websites. Damals schützte die Gesetzgebungen betroffene Frauen noch nicht.

Sophia Adams wollte diese Ungerechtigkeit nicht länger hinnehmen, startete eine Petition - mit Erfolg! Zwei Jahre nachdem Adams vom Staat im Stich gelassen leiden musste, konnte sie jetzt zusehen, wie das "revenge porn law" erstmals griff.

"Er bekommt, was er verdient und die Frau Gerechtigkeit!", sagte Adams gegenüber KimaTV.

Titelfoto: Polizei


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