Frau (21) nimmt Handy mit in die Badewanne und begeht einen tödlichen Fehler

Dornbirn - Sie wollte sich bei einem Vollbad entspannen und fand der Tod. Der Grund: Jasmin W. (21) aus Dornbirn in Österreich beging einen fatalen Fehler.

Für eine Österreicherin wurde das Handy in der Wanne zur Todesfalle. (Symbolbild)
Für eine Österreicherin wurde das Handy in der Wanne zur Todesfalle. (Symbolbild)  © 123RF

Ohne groß darüber nachzudenken, nahm die Angestellte eines Beautysalons ihr Handy mit in die Wanne. Das allein birgt an und für sich noch keine Gefahr. Doch das Smartphone von Jasmin W. war ans Stromnetz angeschlossen.

Als es der 21-Jährigen aus der Hand und ins Wasser fiel, erlitt sie laut einem Bericht von "oe24.at" einen tödlichen Stromschlag. Wahrscheinlich war die Steckdose, von der aus das Handy aufgeladen wurde, nicht geerdet, schreibt das Portal.

Folglich wurde der Strom nicht abgeleitet, sondern ging über das Gerät auf Jasmin W. in der Badewanne über. Vermutlich starb sie auf der Stelle. Jede Hilfe kam zu spät. Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod der jungen Frau feststellen.

Unter anderen Umständen würde die 21-Jährige vermutlich noch leben. Denn hätte es eine Erdung gegeben, wäre wohl einfach nur die Sicherung rausgeflogen. Dennoch sollte man Elektrogeräte in Wassernähe besser vom Netz nehmen.

Für Jasmin W. kommt dieser Rat zu spät. Familie und Freude trauern. "Sie war so eine aufgeschlossene, liebenswerte junge Frau. Wir können es noch immer nicht glauben", sagt ihr Arbeitgeber.

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