Latex-Dorothee? Ministerin Bär spaltet Netz mit gewagtem Outfit

München/Berlin - Es war ein Auftritt, der bei vielen für große Augen gesorgt haben dürfte: Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (40) hat mit einem ungewöhnlich knalligen Outfit für Aufsehen gesorgt.

Dorothee Bär und Andreas Scheuer konnten beim Outfit nicht weiter auseinander liegen.
Dorothee Bär und Andreas Scheuer konnten beim Outfit nicht weiter auseinander liegen.  © DPA

Die CSU-Politikerin zeigte sich bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis am Dienstagabend in Berlin in einem mit mehreren Gürtelschnallen besetzten Latex-Kleid, bestehend aus einem hellblau-rosa Rock und einem pinken Oberteil.

"Ich hab mir gedacht: Was ist die Berliner Variante für das Dirndl? Und dann bin ich auf das hier gekommen", sagte Bär auf der Bühne zu Moderatorin Ina Müller (53).

Müller entgegnete der Ministerin: "Wenn es einer tragen kann, dann Sie." Bei Instagram sagte die CSU-Politikerin auf Nachfrage, Designerin sei die in Berlin lebende Österreicherin Marina Hoermanseder (33).

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (44), der seine Parteikollegin begleitete, entschied sich dagegen für "die analoge Variante" - Anzug und Krawatte. "Weil ich eh nicht mithalten kann mit der bezaubernden Doro Bär", erklärte Scheuer.

Internetgemeinde einmal mehr gespaltener Meinung

Im Internet sorgte der jugendliche Auftritt der CSU-Politikerin für Lob, allerdings wie im Netz oftmals üblich auch für Spott.

"Wichtigste Frage ist geklärt: @Dorobaer trägt eine Mischung aus Gürtelsammlung und Wonder Woman", twitterte ein Nutzer. Andere erinnerte Bär derweil eher an die bekannte Comicfigur Jessica Rabbit.

Der Deutsche Computerspielpreis gilt als wichtigste Auszeichnung der Branche in Deutschland und wird vom Verband game gemeinsam mit der Bundesregierung verliehen. Preisgelder in Höhe von 590.000 Euro stehen zur Verfügung.

Dorothee Bär und Andreas Scheuer waren bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis zu Gast.
Dorothee Bär und Andreas Scheuer waren bei der Gala zum Deutschen Computerspielpreis zu Gast.  © DPA

Titelfoto: DPA

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