BVB-Bomber wird wegen versuchten Mordes angeklagt

Am 11. April explodierten die Sprengsätze am Bus des BVB:
Am 11. April explodierten die Sprengsätze am Bus des BVB:  © DPA

Dortmund - Er bastelte Sprengsätze, verfolgte einen heimtückischen Plan und sorgte für den schlimmsten Angriff auf eine deutsche Fußballmannschaft, den es je gegeben hat: Nun wird Sergej W. bald der Prozess gemacht

Wie die "Bild" berichtet, wird die Staatsanwaltschaft Dortmund den Mann, der einen Anschlag auf Borussia Dortmund verübt haben soll, wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion anklagen.

Der zuletzt als Elektriker in Thüringen arbeitende Mann hatte sich vor dem am 11. April stattfindenden Champions-League-Spiel des BVB gegen AS Monaco ins Mannschaftshotel eingebucht und ließ dann offenbar bei der Abfahrt die Sprengsätze per Fernsteuerung detonieren.

BVB-Spieler Marc Bartra wurde am schlimmsten verletzt, musste im Krankenhaus am Arm operiert werden. Auch ein Polizist, der vor dem Bus auf einem Motorrad fuhr, wurde verletzt. Nur einen Tag nach dem schlimmen Anschlag wurde das Spiel dann ausgetragen.


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