Feuerwehr wegen Bauchschmerzen gerufen, doch es kommt ganz anders

Dortmund – Die Dortmunder Feuerwehr rückte am Freitag zu einem unerwartet freudigen Ereignis aus.

Die Frau rief aufgrund starker Bauchschmerzen den Rettungsdienst (Symbolbild).
Die Frau rief aufgrund starker Bauchschmerzen den Rettungsdienst (Symbolbild).  © 123RF

Eine Frau hatte gegen 20.30 Uhr den Rettungsdienst alarmiert, weil sie über starke Bauchschmerzen klagte.

Als die Einsatzkräfte vor Ort in der Kuhlmannstraße waren, verglich die Frau die Schmerzen mit den Presswehen vor der Geburt ihres ersten Kindes.

Und ihre Erinnerung war zugleich die Prognose. Tatsächlich hatten bei der Mutter erneut die Wehen eingesetzt.

Kurze Zeit später erblickte ein kleines Mädchen das Licht der Welt. Weder Vater noch Mutter hatten mit einer Schwangerschaft gerechnet. Der laut Feuerwehr geschockte Vater schnitt die Nabelschnur durch.

Im Anschluss folgte ein Großeinsatz für das Baby. Zwei Rettungswagen, ein Notarzt, das Kinder-Notarztfahrzeug, sowie ein Inkubator für den Babytransport begleiteten Mutter und Tochter ins Krankenhaus. Beide sind wohlauf.

Ob der Vater später auch nach kam, ist nicht bekannt. Er musste auf den "Schrecken" erstmal ein Bier trinken. Das Team des Rettungsdienstes blickt nach eigenen Angaben auf einen schönen Einsatz zurück.

Ein Rettungsteam der Feuerwehr Dortmund half bei der unerwarteten Hausgeburt.
Ein Rettungsteam der Feuerwehr Dortmund half bei der unerwarteten Hausgeburt.  © Feuerwehr Dortmund

Titelfoto: 123RF


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