Heftiger Unfall! Porsche, schlafender Mann und Gefangenen-Transport sorgen für Chaos

Wer am Donnerstagvormittag auf der A44 unterwegs war, musste mit sehr langen Verzögerungen rechnen. (Symbolbild)
Wer am Donnerstagvormittag auf der A44 unterwegs war, musste mit sehr langen Verzögerungen rechnen. (Symbolbild)  © DPA

Dortmund - Wer in letzter Zeit nicht die Gelegenheit hatte, einen Actionfilm im Kino anzuschauen, der hätte am Donnerstagmorgen ja vielleicht mal auf der A44 bei Dortmund vorbeischauen können.

Denn was dort an Potenzial für ein Drehbuch geboten wurde, war schon ziemlich kurios.

Zunächst fing alles ganz harmlos an. Ein Porsche war auf Höhe der Raststätte Haarstrang Nord unterwegs, als er wegen einem Stauende ruckartig bremsen musste.

Ein nachfolgender VW-Fahrer konnte allerdings nicht schnell genug reagieren und krachte auf den Porsche auf. Das teure Fahrzeug, von der Wucht des VW gerammt, schleuderte heftig gegen einen Gefangenentransport der JVA Hamm.

Auch der VW kam noch nicht zum Stehen und prallte auf die Zufahrt einer Raststätte, wo sich ein illegal geparkter Sattelzug befand. Der VW verkeilte sich unter dem Heck des Lkw, dessen Fahrer erst durch den Zusammenstoß von einem Nickerchen erwachte.

Danach gab es viel Arbeit für die eintreffenden Beamten, die den Gesamtschaden der Karambolage auf fast 80.000 Euro schätzt. Der VW-Fahrer musste leicht verletzt behandelt werden. Die restlichen Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.


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