Dotchves Taktik mit den Kleinen ging auf

Kvesic versenkte den spielentscheidenden Elfer.
Kvesic versenkte den spielentscheidenden Elfer.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Die Taktik von Pavel Dotchev ging auf. Der Trainer setzte beim 1:0 gegen den FSV Mainz II. auf die kleinen Spieler.

Er brachte für die großen Cebio Soukou, Nicky Adler und Louis Samson die kleinen Simon Handle, Mario Kvesic und Simon Skarlatidis.

„Das war mit der Ausnahme von Sebastian Hertner die Elf, die im Pokal Eintracht Frankfurt geschlagen hat. Ich habe meinen Jungs gesagt, Mainz ist rein vom spielerischen her ein Mini-Bundesligist“, rechtfertigte Dotchev seine Aufstellung.

Beide Simons und Kvesic in der zweiten Hälfte boten eine starke Vorstellung. Handle und Skarlatidis wirbelten auf den Seiten, Kvesic taute in den zweiten 45 Minuten auf, verteilte die Bälle klug und war mit seinem Elfmeter - den Handle rausholte - wie schon gegen Stuttgart II. der Matchwinner.

„Das war genauso gewollt. Während unsere letzten Gegner über den Kampf kamen, ist Mainz am Fußball spielen interessiert. Daher habe ich quirlige Leute gebraucht, die mit ihrer Antrittsschnelligkeit Lücken reißen. Sie haben ihre Sache sehr gut gelöst.“

Das auch Skarlatidis so: „Ich hatte richtig Bock auf die Partie. Ich habe in den letzten Begegnungen nicht so häufig gespielt. Daher wollte ich heute alles raushauen. Das ist uns allen zusammen gut gelungen“, so der Deutsch-Grieche.

Nur im Abschluss haperte es bei ihm. Er zog vier, fünf Mal ab, seine Schüsse wurde abgeblockt oder er verzog. „Das ist manchmal nicht nur Pech. Aber egal, wir haben gewonnen“, grinste die Frohnatur.

Die Kleinen Mario Kvesic (li.) und Simon Skarlatidis beim Torjubel.
Die Kleinen Mario Kvesic (li.) und Simon Skarlatidis beim Torjubel.

Fotos: imgao, Picture Point


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