Polizisten können nicht fassen, was sie im Koffer dieses Mannes finden

Dover (England) - Es sah alles ganz normal aus: Bei einer Fahrzeugkontrolle im englischen Dover, fanden Grenzpolizisten im Kofferraum von Andrei I. (20) lediglich ein paar Chipstüten, Taschen und einen Koffer. Doch aus diesem rutschte plötzlich eine Hand, als die fassungslosen Beamten ihn verschieben wollten.

Andrei I. (20).
Andrei I. (20).  © Kent Police

Wie sich herausstellte, hatte Andrei I. einen Teenager (16) aus Vietnam in dem Koffer versteckt. Der 16-Jährige wurde deshalb gefunden, weil I. mit seinem Skoda Octavia im Eingangssuchbereich für aus Frankreich ankommende Fahrzeuge angehalten wurde.

Sofort befreiten die Polizisten den Vietnamesen, der sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand und wiesen ihn in eine Klinik ein. Sein Zustand hat sich seitdem verbessert, so die Polizei. Aber er hatte extremes Glück die Fahrt überlebt zu haben.

Für den Vorfall, der sich bereits im Mai ereignete, wurde Andrei I. letzte Woche zu 18 Monaten Haft verurteilt. Der gebürtige Rumäne bekannte sich des Menschenschmuggels für schuldig, berichtet aktuell "Metro".

Kommissar Bill Thornton sagte zu dem Fall: "Menschenschmuggel ist eine schwere Straftat und die Verantwortlichen unternehmen oft große Anstrengungen, um sicherzustellen, dass sie nicht gefasst und ins Gefängnis gebracht werden... Er kann sich glücklich schätzen, dass er den Tod des Jungen nicht an seinen Händen hat, weil er dann viel länger hinter Gittern verbringen würde."

Die Kooperation und das Schuldeingeständnis von Andrei I. sorgten für seine vergleichsweise milde Strafe.


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