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Touristenmagnet Drachenfels in der Klemme: Eselsweg bleibt länger gesperrt

Weg zur Burgruine im Siebengebirge bei Bonn muss repariert werden

Der bekannte Eselsweg zum Drachenfels bleibt längerfristig gesperrt. Das Plateau ist trotzdem geöffnet.

Bonn - Der Drachenfels mit seiner markanten Burgruine ist im Siebengebirge bei Bonn ein weithin sichtbarer Touristenmagnet. Doch wegen drohender Steinschlaggefahr ist der bekannte Eselsweg seit mehr als einem Jahr gesperrt - und wird dies wohl noch länger bleiben.

Der Eselsweg zum Drachenfels muss länger gesperrt bleiben. Das Plateau kann aber weiter besucht werden.
Der Eselsweg zum Drachenfels muss länger gesperrt bleiben. Das Plateau kann aber weiter besucht werden.

Eine Wiedereröffnung werde voraussichtlich erst 2019 möglich sein, sagte am Mittwoch Vanessa Nolte, Sprecherin der Bezirksregierung Köln. Zuvor hatte der Bonner "General-Anzeiger" darüber berichtet.

Ursprünglich sollte der Weg schon Ende 2017, dann 2018 wieder freigegeben werden. Doch die Sicherungsarbeiten seien extrem schwierig, sagte Nolte.

"Es ist eben kein Haus, das saniert wird. Häuser baut man im Akkord, da kann man absehen, wie lange alles dauert. Aber das hier ist die Sanierung eines Berges. Was Vergleichbares gab es noch nicht."

Bei der Sanierung müsse außerdem Rücksicht auf die Natur genommen werden. "Da kann man zum Beispiel nicht einfach irgendwelche Spalten zumachen, da muss man erst gucken, ob da Eidechsen drinsitzen."

Der Bezirksregierung sei die Bedeutung des Wanderwegs durchaus bewusst, doch die Sicherheit gehe vor: "Bevor unsere Experten nicht hundertprozentig sicher sind, dass da nichts runterknallt, geben wir den nicht frei."

Plattform und Burgruine sind erreichbar

Die Betreiber des Restaurants auf dem Drachenfels informierten, dass das Plateau weiterhin sicher und geöffnet sei.

Sowohl das Plateau als auch die Burgruine können weiterhin über den Kutschweg oder per Drachenfelsbahn erreicht werden.

Besucher auf dem Drachenfels mit Blick über das Rheintal.
Besucher auf dem Drachenfels mit Blick über das Rheintal.

Fotos: DPA

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