Familiendrama: Vater tötet seine zwei Kinder

Zwei Kinder wurden bei einem Familiendrama in Thüringen getötet.
Zwei Kinder wurden bei einem Familiendrama in Thüringen getötet.  © Martin Wichmann

Altenfeld - Ein schreckliche Tragödie soll sich am Donnerstagvormittag in Altenfeld (Ilm-Kreis) zugetragen haben.

Nach ersten Informationen der Polizei soll ein Vater Gewalt gegen seine eigenen Kinder angewendet haben. Drei Kinder wurden verletzt. Zwei davon sollen in Lebensgefahr schweben.

Die Rettungskräfte seien derzeit im Einsatz.

Nähere Informationen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft in Kürze bekannt geben. TAG24 bleibt dran.

Update 13.45 Uhr:

Nach dem Familiendrama mit zwei getöteten Kindern steht der Südthüringer Ort Altenfeld unter Schock. “Wir sind alle tief betroffen und fix und fertig“, sagte Bürgermeister Peter Grimm der Deutschen Presse-Agentur. Die Mutter der Kinder sei im Ort aufgewachsen und erst vor wenigen Monaten mit Mann und Kindern zurückgekehrt. Nun werde überlegt, wie die Gemeinde angemessen auf die Bluttat reagieren könne. Die für kommende Woche geplante 525-Jahr-Feier sei abgesagt worden. Grimm: “Nach dem, was hier passiert ist, ist uns allen nicht mehr zum Feiern zumute.“

Update 13.01 Uhr:

Wie die Staatsanwaltschaft nun mitteilte, schwebe das dritte Kind weiterhin in Lebensgefahr. Der Vater habe sich selbst Verletzungen zugefügt. Die Mutter sei die letzten Tage im Krankenhaus gewesen und fand am Donnerstag die verletzten Kinder (1, 3 und 4 Jahre alt) vor. Für den Ein- und Vier-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. uch der 27 Jahre alte Vater sei zu dem Zeitpunkt noch im Haus gewesen. Laut Staatsanwaltschaft kam es in der Vergangenheit zwischen den Partnern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Diese hätten sich aber nicht gegen die Kinder gerichtet.

Update 12.41 Uhr:

Der Vater hat nach Erkenntnissen der Polizei zwei seiner Kinder erstochen. Ein drittes Kind schwebt noch in Lebensgefahr, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Demnach wurde der Mann festgenommen.

Titelfoto: Martin Wichmann


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