Suff-Freund war zu schnell: 16-Jährige aus Auto geschleudert und zerquetscht

Roskow - Am späten Dienstagabend verliert ein 20-jähriger Fahranfänger in Roskow (Potsdam-Mittelmark) die Kontrolle über seinen Wagen und kracht gegen mehrere Bäume. Der Ford wird dabei komplett zerfetzt, seine 16 Jahre alte Beifahrerin hat keine Chance.

Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls in zwei Teile gerissen.
Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls in zwei Teile gerissen.  © Julian Stähle

Den Rettungskräften bietet sich ein schreckliches Bild, als sie gegen 23.30 Uhr am Unfallort in der kleinen brandenburgischen Gemeinde zwischen Brandenburg an der Havel und Potsdam eintreffen.

Der 20-jährige Autofahrer fuhr nach TAG24-Informationen gemeinsam mit seiner 16-jährigen Freundin viel zu schnell in die Ortschaft ein. Auf nasser Fahrbahn verlor der junge Mann schließlich die Kontrolle über sein Auto und krachte gegen drei massive Bäume am Straßenrand.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford regelrecht in zwei Teile gerissen, die Beifahrerin dabei aus dem Fahrzeug geschleudert. Erst am dritten Baum kam er zum Stehen.

Der Unfallfahrer wurde eingeklemmt, die 16-Jährige unter dem zerfetzten Wagen begraben. Sie war auf der Stelle tot. Mit einem Großaufgebot kämpften die Rettungskräfte um das Leben des 20-Jährigen.

Nur noch wenig erinnert an einen Ford. Die Trümmer liegen in mehreren Meter Umkreis verstreut
Nur noch wenig erinnert an einen Ford. Die Trümmer liegen in mehreren Meter Umkreis verstreut  © Julian Stähle

Sie setzten hydraulisches Werkzeug ein und schnitten den jungen Fahranfänger aus den Trümmern heraus.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er in ein Berliner Krankenhaus geflogen.

Kurz darauf hat die Polizei traurige Gewissheit: Der Mann war betrunken unterwegs - ein Promille Alkohol im Blut.

Auch bei ersten Untersuchungen der sich über mehrere Hundert Meter erstreckenden Unfallstelle verhärtet sich der Verdacht, dass der Fahrer zudem viel zu schnell unterwegs gewesen ist.

Aufgrund des schrecklichen Bildes vor Ort wurden die Helfer durch zwei Seelsorger betreut. Die L92 wurde für über drei Stunden gesperrt.

Geschockt befreiten sie den Mann aus dem Wagen, für die unter dem Wagen begrabenen Teenager kam jede Hilfe zu spät.
Geschockt befreiten sie den Mann aus dem Wagen, für die unter dem Wagen begrabenen Teenager kam jede Hilfe zu spät.  © Julian Stähle

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