Dramatische Rettung nach Kellerbrand: Bewohner müssen stundenlang in Supermarkt ausharren

Hamburg - Am Montagnachmittag brennt der Keller eines Wohnhauses im Hamburger Stadtteil Barmbek plötzlich lichterloh.

Mehrere Bewohner mussten von einem Notarzt der Feuerwehr durchgecheckt und in einem nahegelegenen Supermarkt vorübergehend untergebracht werden.
Mehrere Bewohner mussten von einem Notarzt der Feuerwehr durchgecheckt und in einem nahegelegenen Supermarkt vorübergehend untergebracht werden.  © DPA

Glücklicherweise hatte jemand den Rauch, der aus dem Keller aufsteigt, bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Den ersten eintreffenden Einsatzkräften wurde bei der heftigen Rauchentwicklung und angesichts des ziemlich unübersichtlichen Kellers sofort klar, dass hier Verstärkung gebraucht wird.

Insgesamt waren mindestens fünf Trupps der Feuerwehr Hamburg nötig um die gefährliche Situation unter Kontrolle zu bringen.

Außerdem befanden sich noch mehrere Menschen in dem sehr stark verrauchten Wohnhaus. Der Feuerwehr gelang es mit Unterstützung recht schnell, den Brandherd ausfindig zu machen und insgesamt vier Personen mithilfe sogenannter Fluchthauben aus dem Gebäude zu evakuieren.

Die vier Leute wurden durch die Notfallsanitäter der Feuerwehr vor Ort untersucht, mussten aber noch stundenlang in einem angrenzenden Supermarkt ausharren, bis der Brand gelöscht und der Rauch abgezogen war.

Der Grund: Im Keller brannten insgesamt drei Kellerverschläge. Durch die starke Rauchentwicklung dauerten die Entfernung des Rauchs und die Belüftung des gesamten Gebäudes noch lange an.

Der Großeinsatz der Feuerwehren mit insgesamt 50 Einsatzkräften zog sich über sechs Stunden hin, sodass die Männer und Frauen der Feuerwehr zwischendurch durch einen neuen Trupp abgelöst werden mussten.

Warum der Keller so heftig in Brand geraten ist, steht momentan noch nicht fest. Die Ursache des Feuers wird aktuell durch die Polizei ermittelt.

Die Feuerwehr kümmert sich um mehrere Personen (Symbolbild).
Die Feuerwehr kümmert sich um mehrere Personen (Symbolbild).  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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