Dramatischer 3:2-Sieg in Belgien! DSC erkämpft das dritte Duell

Maaseik - Wieder ein hochdramatischer Fünf-Satz-Krimi gegen Aachen. Diesmal garniert mit umstrittenen Schiri-Entscheidungen gegen und einer Roten Karte für den DSC. Aber nach dem 2:3 zum Auftakt in Dresden waren im zweiten Duell der Serie "best of three" die Dresdnerinnen die jubelnden Siegerinnen und erkämpften damit das Entscheidungsspiel um den Halbfinal-Einzug. Das steigt am Samstag um 16.10 Uhr in der Margon Arena.

Der DSC in der Steengoed Arena von Maaseik
Der DSC in der Steengoed Arena von Maaseik  © Wolfgang Birkenstock

Es ging nicht gut los. Die Ladies in Black Aachen bestimmten in der Steengoed Arena, ihrem belgischen Ausweichquartier in Maaseik, sofort das Geschehen am Netz. Die Dresdnerinnen lagen zur ersten technischen Auszeit 4:8 hinten. Mit Punkten von Piia Korhonen kämpften sie sich auf 13:14 heran, doch nach dem 13:16 das alte Problem: Es ging nicht mehr viel, da halfen auch keine Wechsel - 16:25!

Aber über den Kampf fanden die Schützlinge von Alex Waibl - jetzt mit den eingewechselten Camilla Weitzel und Michelle Petter - im zweiten Satz ins Spiel. Der Vier-Punkte-Vorsprung schmolz nach dem 21:17 zwar auf einen (23:22), aber der DSC ließ nicht locker. Die Finnin Korhonen, am Ende mit 20 Zählern die Topscorerin, nutzte den ersten Satzball zum 25:22.

Extrem spannend wurde der dritte Akt. Die Dresdnerinnen legten bis zum 16:13 vor, dann drehte Aachen den Spieß um - 20:22. In der Schlussphase wehrten Petter & Co. zwei Satzbälle der Ladies ab und nutzten den zweiten eigenen zum 28:26. Der DSC führte nach Sätzen 2:1. Jetzt lebte die Hoffnung auf ein Entscheidungsspiel in Dresden.

Jubelnde Dresdnerinnen. Der DSC hat mit dem Sieg das Entscheidungsspiel am Samstag daheim erkämpft. Foto: Wolfgang Birkenstock
Jubelnde Dresdnerinnen. Der DSC hat mit dem Sieg das Entscheidungsspiel am Samstag daheim erkämpft. Foto: Wolfgang Birkenstock

Doch der vierte Durchgang ging wieder an die Gastgeberinnen. Nach einem 17:21-Rückstand glich das Waibl-Team zum 22:22 und 23:23 aus. Nach einer umstrittenen Schiri-Entscheidung hieß es dann allerdings 23:25. Wie schon zum Auftakt in der Margon Arena musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Hier ging der erste Punkt an Aachen. Es folgten lange Diskussionen mit dem Schiri, der danach die Rote Karte gegen den DSC zückte. Die folgenden Ballwechsel waren zum Teil extrem lang und hart umkämpft. Beim 8:6 für Dresden wurden die Seiten gewechselt. Nach insgesamt 127 Minuten verwandelte Kapitän Katharina Schwabe den zweiten Matchball zum 16:14, zum 3:2-Sieg. Der Jubel war riesig.

Geschäftsführerin Sandra Zimmermann strahlte: "Das war gigantisch. Wir haben Nervenstärke bewiesen, alles in die Waagschale geworfen. Jetzt freuen wir uns am Samstag auf das Spiel in unserer Halle."

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