Dramatischer Crash endet kopfüber im Fluss, ein Rollerfahrer tödlich verletzt!

Huntlosen - Im kleinen Ort Huntlosen im Landkreis Oldenburg haben sich am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr dramatische Unfallszenen abgespielt.

Absicherung einer Unfallstelle: Ein Warnlicht steht vor einem Polizeiwarndreieck.
Absicherung einer Unfallstelle: Ein Warnlicht steht vor einem Polizeiwarndreieck.  © DPA

Wie die örtliche Polizei erst am Dienstag mitteilte, erlitt der Fahrer eines Rollers (52) bei dem schweren Verkehrsunfall tödliche Verletzungen. Die Unfallverursacherin (26) liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen der Polizei war die Fahrerin eines Opels, eine 26-jährige Frau aus Garrel, gerade auf der Hatter Straße von Sandhatten in Richtung Huntlosen unterwegs, als das Unglück seinen Lauf nahm.

Den Angaben zufolge geriet die junge Frau während der Fahrt auf den Grünstreifen am Fahrbahnrand und dadurch ins Schleudern. Sie verlor die Kontrolle über ihren Wagen, kam in den Gegenverkehr und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem Rollerfahrer.

Kurz vor einer Brücke, die hier über den Fluss Hunte verläuft, schleuderte die Frau in ihrem Opel dann offenbar nach links von der Fahrbahn und stürzte in ihrem Fahrzeug kopfüber in den Fluss. Der Fluss führt, einem Polizeisprecher zufolge, aufgrund einiger Regenfälle in den letzten Tagen, aktuell verhältnismäßig viel Wasser. Im Flussbett kam das Auto erst im Wasser abrupt zum Stillstand.

Die Unfallverursacherin konnte von Ersthelfern und der Feuerwehr aber wohl gerade noch rechtzeitig aus ihrem Auto befreit werden, das anscheinend bereits rasend schnell mit Wasser volllief.

Schneeglöckche wachsen am Fluss Hunte, an dessen Ufer sich der tragische Verkehrsunfall am Montag ereignete.
Schneeglöckche wachsen am Fluss Hunte, an dessen Ufer sich der tragische Verkehrsunfall am Montag ereignete.  © DPA

Die 26-jährige Unfallfahrerin sei stark unterkühlt aus ihrem Wagen geborgen und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie gilt der Polizei zufolge als schwer verletzt.

Während der dramatischen Rettungsaktion im Fluss sei der Fahrer des Rollers aus Huntlosen am Unfallort von den herbeieilenden Rettungskräften umgehend reanimiert worden, erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Der heftige Unfall löste einen Großeinsatz der Einsatzkräfte der Umgebung aus. Beteiligt waren insgesamt zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen und 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Sandhatten und Huntlosen.

Die Hatter Straße zwischen Huntlosen und Sandhatten musste für den Einsatz und die Aufräumarbeiten zwischen der Amelhauser Straße und dem Wöschenweg bis in die Abendstunden des Montags gesperrt werden.

Die Höhe der entstandenen Schäden wurde von den Behörden zunächst auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Beide beteiligten Fahrzeuge seien nach dem schrecklichen Crash beschlagnahmt worden, um den Unfall durch einen Sachverständigen rekonstruieren zu lassen, hieß es vonseiten der Polizei.

Mehr zum Thema Unfall:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0