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Drei Männer ermordet? Tochter des Hauptangeklagten sagt aus: "Vater hat uns Kinder terrorisiert"

Ehemann und neuer Partner wurden ermordet

Zunächst verschwand der Ehemann, dann der neue Lebensgefährte. Beide wurden ermordet. Nun wird die Frau befragt.

Ellwangen - Erst verschwand der Ehemann, dann der neue Lebensgefährte. Beide wurden ermordet. Die Männer seien "abgehauen", soll der betroffenen Frau erklärt worden sein. Nun wird sie vor Gericht befragt.

Ellwangen: Eine Tafel weist auf das Landgericht hin.
Ellwangen: Eine Tafel weist auf das Landgericht hin.

Im Dreifachmord-Prozess vor dem Landgericht Ellwangen soll am Donnerstag (9 Uhr) die Tochter des 55-jährigen Hauptangeklagten als Zeugin vernommen werden. Auf der Anklagebank sitzen auch ihre 33 und 31 Jahre alten Brüder.

Der Vater wird in dem Prozess beschuldigt, 2008 den Ehemann der Tochter ermordet zu haben. Sechs Jahre später soll er auch ihren neuen Lebensgefährten umgebracht haben. Die Frau hat bislang erklärt, nichts davon gewusst zu haben.

Ihre beiden Brüder sind wegen Mittäterschaft bei dem zweiten Mord angeklagt. Der 33-Jährige soll außerdem 2019 dem Vater bei der Ermordung eines Geschäftsmanns geholfen haben.

Alle drei Morde wurden in Sontheim an der Brenz (Kreis Heidenheim) verübt. Die Angeklagten und die Tochter gehören zu einer italienischen Familie, die seit längerem in Baden-Württemberg lebt.

Die Brüder hatten nach Prozessbeginn am Dienstag ihre jeweilige Tatbeteiligung eingeräumt und belastende Aussagen über den Vater gemacht. Auf Fragen zur Reaktion der Schwester auf das Verschwinden erst ihres Ehemannes und dann ihres Lebensgefährten erklärte der ältere Bruder, man habe ihr gesagt, die Männer seien "abgehauen".

Laut Staatsanwaltschaft hat der Vater seinen Schwiegersohn ermordet, weil er "gegen die Beziehung seiner Tochter zu dem türkischen Staatsangehörigen muslimischen Glaubens" gewesen sei. Der Lebensgefährte sei getötet worden, weil er die Kinder der Frau misshandelt habe, erklärte ihr 33-jähriger Bruder vor Gericht.

33-jähriger Bruder gesteht Mordbeteiligung

Der Angeklagte Vater (Mitte) wird mit seinen Söhnen beim Prozessauftakt von Justizwachtmeistern bewacht.
Der Angeklagte Vater (Mitte) wird mit seinen Söhnen beim Prozessauftakt von Justizwachtmeistern bewacht.

Update 15.25 Uhr: Dass er an diesem Mord im Mai 2019 beteiligt gewesen war, gestand der 33-Jährige am Donnerstag vor Gericht.

Der Vater und er hatten die Tat demnach sorgfältig geplant. Von dem 59 Jahre alten Opfer wurden unter Androhung brutaler Gewalt Unterschriften unter Dokumente erpresst, mit denen die Täter gegenüber den Erben des 59 Jahre alten Mannes "beweisen" wollten, ihm 130.000 Euro für ein Grundstück gezahlt zu haben.

Das Opfer sei an einen Stuhl gefesselt und mit zwei Seilen am Hals gewürgt worden. Dann hätten Vater und Sohn ihm eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und sie mit Klebeband abgedichtet. Daraufhin sei der Mann erstickt.

Von den drei Bluttaten hatte die Tochter der Familie bis zum Beginn der Mordermittlungen nach eigenen Angaben keine Ahnung. Im Fall ihres "verschwundenen" Ehemanns habe ihr Vater gesagt, dieser habe sich in die Türkei abgesetzt und sie und die Kinder im Stich gelassen.

"Er hat mir Schläge angedroht und mich gezwungen, die Scheidung einzureichen." Ähnlich sei der Mord an ihrem Lebensgefährten verschleiert worden. Seit drei Jahren lebt die Frau nach eigenen Angaben mit einem neuen Mann zusammen. Zwischen ihm und dem Vater habe es bislang keine Probleme gegeben.

Update 14.20 Uhr: Die Tochter des Hauptangeklagten im Ellwanger Dreifachmord-Prozess hat ihren Vater am Donnerstag als brutalen Familientyrannen geschildert. Als Kind sei sie von ihm missbraucht worden, berichtete die heute 35 Jahre alte Verkäuferin - unter Tränen und ohne ihren nur wenige Meter entfernt sitzenden Vater auch nur einmal anzuschauen.

Sie und ihre heute 33 Jahre und 31 Jahre alten Brüder seien gnadenlos zu widerspruchslosem Gehorsam gezwungen worden, schilderte sie bei der Befragung durch den Vorsitzenden Richter Gerhard Ilg. "Er hat uns schon als kleine Kinder terrorisiert, mit Gürtel und Schlauch geschlagen, an den Haaren gepackt. Wir haben alles gemacht, was er gesagt hat."

Einmal habe der Vater einen ihrer Brüder mit einem Stuhl zusammengeschlagen. "Die Mutter hat immer zugeschaut, sie hat uns nicht geholfen." Sie sei zwölf Jahre alt gewesen, als der Vater sich an ihr vergangen habe. "Er hat mich aus dem Kinderzimmer geholt und mich ausgezogen."

Der Richter ersparte ihr die öffentliche Schilderung von Einzelheiten. Später habe der Vater ihr Schläge angedroht, wenn sie mit jemandem über den sexuellen Missbrauch spreche.

Update 12 Uhr: Der Hauptangeklagte im Ellwanger Dreifachmord-Prozess soll sein erstes Opfer mit vorgehaltener Pistole zur Eheschließung mit seiner Tochter gezwungen haben.

Das sagte die 35-jährige Tochter des Angeklagten am Donnerstag als Zeugin vor dem Landgericht Ellwangen aus. Sie sei damals von ihrem Freund schwanger gewesen.

Der heute 55 Jahre alte Vater habe ihren damaligen Freund mit einer Pistole bedroht und ihn auf diese Weise dazu gebracht, die standesamtlichen Ehepapiere zu unterzeichnen. "Eigentlich wollten wir erst später heiraten", sagte die gelernte Verkäuferin unter Tränen. Nach der Trauung habe ihr Mann einen Selbstmordversuch unternommen.

Laut Staatsanwaltschaft hat der Vater seinen Schwiegersohn rund drei Jahre später, im Februar 2008, ermordet. Er sei "gegen die Beziehung seiner Tochter zu dem türkischen Staatsangehörigen muslimischen Glaubens" gewesen sei, erklärte die Anklagebehörde. Sechs Jahre später soll der Vater auch den neuen Lebensgefährten seiner Tochter umgebracht haben. Der Tochter sei jeweils erklärt worden sein, die Männer seien "abgehauen".

Im Fall des "verschwundenen" Ehemanns habe ihr Vater gesagt, dass er sich in die Türkei abgesetzt und sie und ihre zwei gemeinsamen Kinder im Stich gelassen habe.

"Er hat mir dann Schläge angedroht und mich gezwungen, die Scheidung einzureichen."

Fotos: Stefan Puchner/dpa

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