Dreijährige wird von Drachen in mehr als zehn Metern Höhe durch die Luft geschleudert

Hsinchu City - Dramatische Szenen bei einem Drachen-Festival in Taiwan: Ein kleines Mädchen verfing sich in einem Drachen und wurde vom Wind fast weggeweht.

Das hätte eine schlimme Landung werden können. Zum Glück kam das fliegende Mädchen aber nur mit ein paar Schrammen und dem Schrecken davon.
Das hätte eine schlimme Landung werden können. Zum Glück kam das fliegende Mädchen aber nur mit ein paar Schrammen und dem Schrecken davon.  © facebook.com/viasblog.tw

Ein Smartphone-Video, das derzeit bei Facebook viral geht, zeigt die unglaublichen Geschehnisse: Darin sieht man einen langen orangefarbenen Drachen, der wie wild durch die Lüfte zappelt - und an seinem Ende hängt ein kleines Kind!

Wie die Webseite taiwannews.com berichtet, stammen die Bilder vom "International Kite Festival 2020" in der taiwanesischen Stadt Hsinchu City. Dort hätte am Sonntagabend eine heftige Windböe einen der zahlreichen Drachen losgelöst.

Dessen lange Leinen hätten dann ein drei Jahre alte Mädchen namens Lin erwischt, sich irgendwie an ihr verfangen und die Kleine so mehr als zehn Meter in die Höhe gerissen.

Irgendwann sank das Kind dann weit genug ab, sodass sie von Erwachsenen festgehalten und von dem Drachen befreit werden konnte.

Trotz dieses irren Flugs soll die Dreijährige lediglich ein paar Schrammen im Gesicht und am Hals abbekommen haben, ansonsten ginge es ihr aber gut. Sie sei trotzdem vorsichtshalber von ihrer Mutter ins Krankenhaus gebracht worden.

Bürgermeister entschuldigt sich für Drachen-Vorfall

Dem Medienbericht zufolge hat die Stadt das Festival inzwischen abgebrochen und Bürgermeister Lin Chih-chien bat sowohl das Opfer als auch die anderen Besucher um Entschuldigung.

Laut Chen Ko-fang, dem Generalsekretär des Asian Kite Forums, sollte der lange Drache eigentlich von der Luft aus Süßigkeiten auf Kinder fallen lassen. 

Bis er abhebt, sollte normalerweise niemand Unbefugtes in seine Nähe gelangen. Dann wären die Veranstalter aber von einer Böe der Windstärke 7 überrascht worden und so sei es zu der unfreiwilligen Flugeinlage des Mädchens gekommen.

Zum Glück ging die Geschichte aber glimpflich aus, denn der "Ausflug" des Kindes hätte sicherlich viel schlimmer enden können.

Titelfoto: facebook.com/viasblog.tw

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