13. Februar 1945 in Dresden: Zeitzeugen erzählen von 75 Jahren Frieden

Dresden - Am 13. Februar jährt sich die Zerstörung Dresdens zum 75. Mal.

Am Abend des 13. Februar werden wieder Tausende Dresdner einen Ring um die Altstadt ziehen.
Am Abend des 13. Februar werden wieder Tausende Dresdner einen Ring um die Altstadt ziehen.  © Steffen Füssel

Um den Tag würdig zu begehen, haben die Stadt, die AG 13. Februar und andere Akteure erneut ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das Donnerstag im Rathaus vorgestellt wurde.

Kern ist wieder die Gedenkveranstaltung im Kulturpalast und die anschließende Menschenkette. An beidem wird in diesem Jahr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (64) teilnehmen.

"Ich freue mich außerordentlich, dass er der Einladung gefolgt ist und bin gespannt auf seine Rede", sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (48, FDP). Für die Menschenkette werden unterdessen noch Ordner gesucht.

Der OB wies auch darauf hin, dass das Jahr 1945 nicht nur für die Zerstörung der Stadt steht, sondern den Beginn einer Zeit des Friedens markiert.

Wer vor 75 Jahren in Deutschland geboren wurde, musste sein Leben lang keinen Krieg unmittelbar in seiner Heimat erleben.

13. Februar 1945: Zeitzeugen erzählen in Videos ihre Geschichte

Deshalb werden rund um den 13. Februar in der Stadt Plakate mit Statements von 75-jährigen Dresdnern hängen.

In Videos erzählen die Zeitzeugen außerdem, wie sie auf das zerstörte Dresden und den Wiederaufbau blicken und was sie von den folgenden Generationen erwarten.

Die Filme sind ab Ende Januar auf 13februar.dresden.de zu sehen.

Mehr zum Thema Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0