13. Februar! Jetzt drohen Dresden gleich zwei Neo-Nazi-Aufmärsche

Im vergangenen Jahr organisierten Dresdner Neonazis einen Marsch nach 
Nickern.
Im vergangenen Jahr organisierten Dresdner Neonazis einen Marsch nach Nickern.  © Imago

Dresden - Noch vor dem 72. Jahrestag der Bombardierung kündigen Neonazis für Samstag sogenenannte Trauermärsche an. Dagegen mobilisiert das Bündnis „Dresden Nazifrei“.

Der Aufruf des Neonazis Gerhard Ittner (58) für einen Gedenkmarsch mit Startpunkt 14 Uhr am Zwingerteich spaltet die Szene: Dresdner Rechtsextreme, die die Märsche bisher organisierten, protestieren heftig gegen die unabgesprochene Anmeldung Ittners.

Der polterte trotzig zurück: „Den Betreffenden ist unbenommen, eine Geheimveranstaltung für eine Geheimgesellschaft durchzuführen, von der niemand sonst erfahren soll, ob, wann und wo diese stattfindet; aber sie sollen dann bitteschön nicht aus der Anonymität ohne Namen stänkern.“

Die Dresdner Rechten haben bisher einen Marsch am 18. Februar angemeldet, intern soll aber ebenfalls für eine Demo am 11. Februar, 16.30 Uhr, mobilisiert worden sein. Da Ittner seine Demo nicht absagen will, drohen Dresdner so zwei Neonazi-Aufmärsche.

Gegen diese will das Bündnis „Dresden Nazifrei“ mit Blockaden vorgehen, mobilisiert dafür zu einer Demo 13 Uhr an den Goldenen Reiter

Albrecht von der Lieth (38) und Franziska Fehst (26) rufen für „Dresden 
Nazifrei“ zu Blockaden auf.
Albrecht von der Lieth (38) und Franziska Fehst (26) rufen für „Dresden Nazifrei“ zu Blockaden auf.  © Thomas Türpe

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