55 Meter über den Dächern der Stadt! TAG24 testet das Canaletto-Riesenrad

Dresden - Dieser Ausblick kann sich echt sehen lassen! Aus 55 Metern Höhe können die Dresdner ab dem heutigen Freitag ihre Stadt bestaunen. Das Riesenrad "Wheel of Vision" ist in diesem Jahr das Höhen-Highlight beim Stadtfest. TAG24 hat's vorab getestet.

Riesenrad-Chef Oscar Bruch (56) ist mit dem "Wheel of Vision" zum ersten Mal in Dresden.
Riesenrad-Chef Oscar Bruch (56) ist mit dem "Wheel of Vision" zum ersten Mal in Dresden.  © Eric Münch

Riesenrad ist wohl jeder schon einmal gefahren, wenn auch meist in einem Modell, dass ein, zwei Nummern kleiner ist, als das "Wheel of Vision".

Das wiederum erinnert ein bisschen an eines der Wahrzeichen der britischen Hauptstadt, das "London Eye". Und die Ähnlichkeit ist sogar beabsichtigt. "Vor ungefähr 15 Jahren haben wir mit unserer Firma begonnen das Riesenrad zu entworfen", sagt Betreiber Oscar Bruch (56).

"Alle haben über das London Eye gestaunt und wollten so etwas temporär auch in ihrer Stadt. Und da wir mit unserem Familienunternehmen eine lange Tradition in Sachen Riesenräder haben, mein Urgroßvater hatte 1895 das erste unseres Betriebs, haben wir uns an die Arbeit gemacht."

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Seitdem tourt das 350 Tonnen schwere Konstrukt durch Deutschland und Europa. Es stand schon in Düsseldorf, Bern, Budapest, Lyon und drehte auch in Danzig (Gdansk) seine Runden.

"Zum ersten Mal sind wir nun in Dresden. Es ist also auch für uns eine neue Herausforderung", so Bruch. "Der Standort ist toll, so können unsere Gäste die Highlights der Stadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten."

Ein Ausblick auf den Zwinger, den man so kaum hat: 55 Meter hoch ist das Riesenrad. TAG24-Redakteurin Caroline Staude testete das "Wheel of Vision" vorab.
Ein Ausblick auf den Zwinger, den man so kaum hat: 55 Meter hoch ist das Riesenrad. TAG24-Redakteurin Caroline Staude testete das "Wheel of Vision" vorab.  © Eric Münch

22 Lastwagen hatten die Einzelteile des Riesenrads nach Dresden gebracht, sieben Tage dauerte der Aufbau. "Seit zwei Tagen sind wir am Putzen, damit alles glänzt, wenn die ersten Besucher einsteigen."

Knapp eine Viertelstunde dauert die Fahrt. Ein bisschen wackelt die Gondel, wenn sich das Riesenrad in Bewegung setzt.

Die 42 Kabinen ähneln jenen, die auch an Seilbahnen hängen: Sie sind rundum geschlossen, vermitteln daher auch ein sichereres Gefühl, als normale Volksfest-Varianten, verfügen sogar über eine Klimaanlage und können beheizt werden.

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Vier bis fünf Umdrehungen gibt's pro Fahrt - genug Zeit Dresden in alle Richtungen zu bestaunen.

Während des Stadtfest dreht sich das "Wheel of Vision" zu den Öffnungszeiten des Festgeländes, bis einschließlich 13. Oktober dann von 11 bis 21 Uhr, am Wochenende bis 22 Uhr. Erwachsene zahlen 7,50 Euro für eine Fahrt, ermäßigt 5 Euro.

Sieben Tage dauerte der Aufbau, 22 Lastwagen haben die Einzelteile nach Dresden geschafft: Bis einschließlich 13. Oktober dreht sich das Riesenrad jetzt auf dem Postplatz.
Sieben Tage dauerte der Aufbau, 22 Lastwagen haben die Einzelteile nach Dresden geschafft: Bis einschließlich 13. Oktober dreht sich das Riesenrad jetzt auf dem Postplatz.  © Eric Münch

Titelfoto: Eric Münch

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