Fette Finanzspritze! Das will Dresden mit den 73 Millionen Euro anstellen

Dresden - Satte 73 Millionen Euro wollen Linke, Grüne und SPD in den kommenden beiden Jahren mehr ausgeben oder anders verteilen: Profitieren werden das Orang-Utan-Haus im Zoo, der Fernsehturm, die neue Woba sowie Fußgänger und Radler.

Auch die Radwege sollen verbessert werden.
Auch die Radwege sollen verbessert werden.  © Holm Helis

Konkret erhält der Bereich von OB Dirk Hilbert (47, FDP) knapp drei Millionen Euro. Damit sollen Lastenräder gefördert und die Kofinanzierung einer Fernsehturmsanierung begonnen werden.

Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (51, CDU) bekommt satte 18 Millionen obendrauf. Profitieren werden die Stadtbezirksbeiräte, die mehr Geld bekommen. Auch das Affenhaus im Zoo kann kommen.

Für 17,3 Millionen Euro kann Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (42, Linke) weitere Flächen für den Sozialen Wohnungsbau kaufen und das Sozialticket dauerhaft finanzieren.

11,5 Millionen Euro fließen unter anderem in bessere Rad- und Fußwege und den Promenadenring. Weiterhin ist Geld für mehr Straßenbäume, neue Spielplätze und die Pflege der Brunnen eingestellt.

Möglich macht das eine Häppchenweise Finanzierung des neuen Verwaltungszentrums und mehr Geld vom Freistaat. Zudem wollen die Räte auf einen Zuschuss für die Messe verzichten und die Sanierung des Altmarktes aufschieben. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat.

Ein Affen-Kind spielt im Dresdner Zoo. Bei 18 Millionen ist auch ein neues Affenhaus im Dresdner Zoo drin. (Archivbild)
Ein Affen-Kind spielt im Dresdner Zoo. Bei 18 Millionen ist auch ein neues Affenhaus im Dresdner Zoo drin. (Archivbild)  © DPA
Dank der Finanzspritze kann die Kofinanzierung einer Fernsehturmsanierung beginnen.
Dank der Finanzspritze kann die Kofinanzierung einer Fernsehturmsanierung beginnen.  © Thomas Türpe

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