Crash im A17-Tunnel: Raser Ronny überholte aus Versehen rechts

Ronny F. (34).
Ronny F. (34).  © Holm Helis

Dresden - Brutaler Raser-Rambo - oder überforderter Familienvater? Nach einem Drängler-Unfall in den Dresdner A17-Tunneln stand Ronny F. (34) jetzt vor Gericht.

Die Bilder der Überwachungskameras im Tunnel und die Aussage der betroffenen Skoda-Fahrerin sprachen eigentlich eine deutliche Sprache. Mit dem Benz seiner Eltern war Ronny durch die A17-Tunnel gebraust.

Weil ein Skoda aus seiner Sicht viel zu langsam war, fuhr Ronny dicht auf, drängelte, überholte rechts, scherte wieder ein - und verursachte einen Crash.

Die Konsequenz: ein Strafbefehl, der neben einer Geldstrafe auch einen Punkt in Flensburg zur Folge gehabt hätte. Dagegen wehrte sich der 34-Jährige vor Gericht: "Ich war unaufmerksam, sprach mit meinem Sohn. Ich bin erschrocken, als der Skoda bremste. Dann war ich plötzlich rechts neben dem Auto."

Zumindest hatte der Mann bisher keine Punkte im Flensburger Register. Das stimmte die Richterin milde. Das Verfahren wurde eingestellt, der Punkt kommt nicht, Ronny F. muss dafür 600 Euro an den Lebenshilfe-Verein zahlen.


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