Dresdner demonstrieren gegen Abschiebung fünfköpfiger Familie

Mit selbst gebastelten Transparenten demonstrierten Dresdner gegen die Abschiebung einer fünfköpfigen Familie.
Mit selbst gebastelten Transparenten demonstrierten Dresdner gegen die Abschiebung einer fünfköpfigen Familie.  © Eric Münch

Dresden - "Mehr Menschlichkeit", "Trennt keine Familien", "Emilia, wir denken an dich": Rund 250 Menschen demonstrierten am Nachmittag im Hechtviertel gegen die Abschiebung der fünfköpfigen armenischen Familie, darunter auch Politiker der Grünen, Linken und SPD.

Die Teilnehmer zogen am Nachmittag friedlich vom Bischofsplatz zur St. Pauli Ruine an der Fichtenstraße, wo auch die Familie lebte.

Dort appellierte Demo-Anmelder und Nachbar Guido Richarts (44) an die Behörden, im Sinne der drei in Deutschland aufgewachsenen Kinder zu entscheiden.

Auch der im Hechtviertel wohnende Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn (38) demonstrierte mit: "Wegen der Kinder hätte man auf die Abschiebung verzichten müssen. Der Fall gehört in die Härtefallkommission."

Deren Vorsitzender Geert Mackenroth (67) prüft die umstrittene Abschiebung seit einigen Tagen.

Die Polizei sicherte den Demonstrationszug ab.
Die Polizei sicherte den Demonstrationszug ab.  © Eric Münch

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0