Abschusspläne für den Wolf in Sachsen werden konkreter

Jährlich werden es mehr. Darum fordern sächsische Grundstücksbesitzer jetzt eine Abschussfreigabe für Wölfe.
Jährlich werden es mehr. Darum fordern sächsische Grundstücksbesitzer jetzt eine Abschussfreigabe für Wölfe.  © dpa, Bernd Thissen

Dresden - Geht es dem Wolf doch bald an den Kragen? Zumindest haben jetzt die Umweltminister der Bundesländer klare Ansagen der Bundesregierung gefordert, wie es weitergehen soll. Auch der Hoffnung auf klare neue Regeln zum Abschuss wurde Ausdruck gegeben.

Unterdessen fordert in Sachsen die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer "den Wolf wie jede andere Wildart zu behandeln" - Abschusspläne eingeschlossen, so Vorsitzender Gunther Zschommler (54) zu TAG24.

"Tun wir das nicht, müssten wir bald die Nutztierhaltung im Freien einstellen oder das ganze Land total einfrieden."

In Sachsen-Anhalt darf seit vergangener Woche auf Wölfe geschossen werden - allerdings nur von Polizisten und nur, wenn von den Tieren eine erhebliche Gefahr ausgeht oder wenn ein Wolf schwer verletzt wurde.

Und am Mittwoch will das Bundesamt für Naturschutz als erste staatliche Institution klare Empfehlungen zum Umgang mit dem Wolf vorstellen.

Titelfoto: dpa, Bernd Thissen


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0