Rechtsextreme "Identitäre" gelobt: Verfassungsschutz schiebt AfD-Mann ab

Dresden - Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) stufte die "Identitäre Bewegung" als rechtsextrem ein, beobachtet sie deshalb.

AfD-Mann Hendrik S. (51) ist vorerst seinen Job beim Verfassungsschutz los.
AfD-Mann Hendrik S. (51) ist vorerst seinen Job beim Verfassungsschutz los.  © Claudia Dohle

Doch der Mitarbeiter und stellvertretende Kreisvorsitzende der AfD Mittelsachsen, Hendrik S. (51), sah das anders, lobte die Gruppe in einem Interview. Nun ist er seinen Job los.

"Herr S. ist nicht mehr für das LfV tätig, sondern wurde zunächst befristet in eine andere Behörde versetzt", sagte ein Sprecher des Verfassungschutzes dem ARD-Magazin "Panorama". Weitere Details dürfe er aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen. S. hatte in einem Panorama-Interview die "intelligenten Aktionsformen" der "Identitären" gelobt und deren Beobachtung infrage gestellt.

Gegenüber TAG24 wollte er sich aufgrund eines laufenden Verfahrens nicht zu der Versetzung äußern. Offenbar will er sich dagegen zur Wehr setzen.

Titelfoto: Claudia Dohle

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