Fürsten-Jacht rollte über die Autobahn nach Dresden

Dresden - Fürst Albert II. von Monaco (60) erhält am Freitag gemeinsam mit der Deutschen Meeresstiftung für sein Umweltschutz-Engagement den Europäischen Kulturpreis Taurus.

Forscherin Katrin Heratsch (38) zeigt an Bord der "Aldebaran" ein Gerät zum Aufspüren von Mikroplastikteilchen.
Forscherin Katrin Heratsch (38) zeigt an Bord der "Aldebaran" ein Gerät zum Aufspüren von Mikroplastikteilchen.  © DPA

Das Staatsoberhaupt reist zwar erst Freitag zur Preisverleihung in der Frauenkirche an. Aber Forschungsschiff "Aldebaran" schippert schon auf der Elbe.

Vom Bodensee aus wurde die 13 Meter lange Öko-Jacht auf dem Landweg nach Sachsen bugsiert und am Montag im Dresdner Alberthafen (!) zu Wasser gelassen.

Bis Freitag ankert die Aldebaran unübersehbar am Terrassenufer, empfängt drei Schulklassen aus Chemnitz, Rochlitz und Eppendorf an Bord. Die Schüler können sich über die Forschungsarbeit wie auch die Meeresverschmutzung informieren. Das ZDF war bereits Anfang der Woche mit dem Schiff Richtung Sächsische Schweiz unterwegs - trotz Niedrigwasser.

"Die Aldebaran ist zwar hochseetauglich, kann aber ihr Schwert einklappen und benötigt in Flachwasserbereichen nur 80 Zentimeter Wasser unterm Kiel", so Forschungsteam-Chef Frank Schweikert. Die 30-Minuten-Reportage "Die Meeresschützer" wird am Sonntag (16.30 Uhr) gesendet.

Der monegassische Fürst Albert II. (60, kleines Foto) kommt erst Freitag zur Preisverleihung nach Dresden. Am Elbe-Anleger 17 ankert bereits das Forschungsschiff. Am Samstag schippert er nach Hamburg weiter.
Der monegassische Fürst Albert II. (60, kleines Foto) kommt erst Freitag zur Preisverleihung nach Dresden. Am Elbe-Anleger 17 ankert bereits das Forschungsschiff. Am Samstag schippert er nach Hamburg weiter.  © Thomas Türpe
Das Schiff des monegassischen Fürsten Albert II.
Das Schiff des monegassischen Fürsten Albert II.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0