Versuchter Mord! Anklage gegen Moschee-Bomber erhoben

Gegen Nino K. (30) wurde Anklage erhoben. Er sprach auch schon bei einer PEGIDA-Demo.
Gegen Nino K. (30) wurde Anklage erhoben. Er sprach auch schon bei einer PEGIDA-Demo.

Dresden - Die Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen Moschee-Bomber Nino K. (30) erhoben.

Wie berichtet, soll der PEGIDA-Redner vor fast genau einem Jahr die Sprengstoffanschläge auf die Fatih-Moschee in Dresden-Cotta und das Dresdner Kongresszentrum verübt haben.

Zum Glück entstand nur Sachschaden. Doch die Rohrbomben hätten auch Menschen töten können, so die Ermittler, die dies als versuchten Mord werten. Zudem soll Nino K. einen weiteren Sprengsatz hergestellt haben - er wurde in seiner Wohnung gefunden. Einen weiteren warf er in die Elbe.

Unterdessen prüft das Oberlandesgericht erneut, ob Nino K. in U-Haft bleibt. Die Ermittlungen gegen einen zweiten Verdächtigen wurden eingestellt. Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein (57): „Wir gehen davon aus, dass er nichts mit der Tat zu tun hat.“

Ende September 2016 detonierte ein Sprengsatz vor der Fatih-Moschee in Cotta.
Ende September 2016 detonierte ein Sprengsatz vor der Fatih-Moschee in Cotta.  © DPA
Nur eine Stunde später explodierte eine Bombe auf dem Dach des Kongresszentrums.
Nur eine Stunde später explodierte eine Bombe auf dem Dach des Kongresszentrums.  © DPA

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