1,2 Millionen Euro im Schlaf verdient: Dahin geht Dresdens Bettensteuer

Dresden - Der Tourismus in Dresden boomt. Entsprechend spült die Beherbergungssteuer weit mehr in die Kassen, als geplant.

Annekatrin Klepsch (Linke, 41).
Annekatrin Klepsch (Linke, 41).  © Thomas Türpe

Alle Einnahmen über 8,3 Millionen Euro kommen laut Ratsbeschluss direkt dem Tourismus wieder zu gute. So will Dresden die bisher extra kassierten 1,2 Millionen Euro ausgeben.

400.000 Euro will die Stadt in Erstellung um Umsetzung eines Konzeptes stecken, welches mehr Kongresse und Messen nach Dresden locken will. Hintergrund: Kongressbesucher lassen deutlich mehr Geld in der Stadt. Eine Steigerung um zwei Prozent würde zu 7 Millionen Euro mehr Umsatz pro Jahr führen.

Hygiene-Museum und Verkehrsmuseum erhalten je 100.000 Euro. Im Hygiene-Museum soll so der Eigenanteil für förderfähige Baumaßnahmen aufgebracht werden. Im Johanneum werden die längst überfälligen Gehaltserhöhungen der Mitarbeiter finanziert.

Geld fließt zudem in den Kulti. Dort wird das 50. Jubiläum im nächsten Jahr finanziert. Außerdem wird die Akustik bei E-Musik verbessert.

Mit dem restlichen Geld wird der "Tanzkongresses 2019" und vor allem die Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt zusätzlich unterstützt. So ist unter anderem Lobbyarbeit in Brüssel geplant.

1,2 Millionen mehr als erwartet spülte die Bettensteuer der Übernachtungsgäste in die Kassen der Stadt.
1,2 Millionen mehr als erwartet spülte die Bettensteuer der Übernachtungsgäste in die Kassen der Stadt.  © 123RF
2019 wird das Jubiläum "50 Jahre Kulturpalast" gefördert.
2019 wird das Jubiläum "50 Jahre Kulturpalast" gefördert.  © Oliver Killig

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