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Dresdner Polizeichef: Der Asylbewerber wurde getötet!

Dresden - Nachdem Anwohner im Hof einer Plattenbausiedlung in Leubnitz-Neuostra einen toten Asylbewerber (20) aus Eritrea gefunden hatten, geht die Polizei nach der Obduktion der Leiche von einem Tötungsdelikt aus.
Der tote Asylbewerber Khaled Idris und Polizeichef Kroll.
Der tote Asylbewerber Khaled Idris und Polizeichef Kroll.

Von Anneke Müller

Dresden - Jetzt steht es fest, was bislang als vage Vermutung im Raum stand! Der afrikanische Asylbewerber (20), den man am Dienstagvormittag im Innenhof einer Dresdner Plattenbausiedlung fand, ist getötet worden.

Das bestätigte am Mittwoch der Dresdner Polizeichef Dieter Kroll (60) gegenüber MOPO24: "Nach jetzigem Befund legen wir uns darauf fest, dass ein Messerstich ursächlich für die Verletzung verantwortlich ist. Wir schließen aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Es ist ein Tötungsdelikt! Von vorsätzlichem Handeln ist auszugehen."

Der 20-jährige Khaled Idris aus Eritrea hatte am Montagabend gegen 20 Uhr seine Wohnung an der Johannes-Paul-Thilmann-Straße im Stadtteil Leubnitz-Neuostra verlassen, um noch Einkaufen zu gehen. Seine Mitbewohner berichten gegenüber MOPO24, dass er von diesem Gang nicht zurückkehrte.

Die Spurensicherung war am Mittwochnachmittag noch einmal vor Ort.
Die Spurensicherung war am Mittwochnachmittag noch einmal vor Ort.

Am Dienstagmorgen fanden Anwohner den jungen Mann tot in einer Blutlache. Erst meldete die Polizei, dass von "keiner Fremdeinwirkung" auszugehen ist. Am Abend revidierte Polizeichef Kroll diese Aussage gegenüber MOPO24 und bestätigte einen Anfangsverdacht auf einen unnatürlichen Tod.

Nach der Obduktion der Leiche hat nun auch die Kriminalpolizei Gewissheit. Die Verletzung war als Messerstich allerdings für die Polizisten, die zuerst am Tatort eintrafen, schwer zu erkennen.

Am Mittwochnachmittag hatte die Spurensicherung der Kriminalpolizei Dresden noch einmal einen Ortstermin am Tatort. Spezialisten schauten sich noch einmal die Umgebung an, befragten Anwohner und suchten Zeugen.

Der Wohnblock, wo auch das Opfer lebte, ist kein Asylheim. Das heißt, Khaled Idris war in einer Vierraum-Wohnung zusammen mit ca. sechs bis sieben Mitbewohnern in einer sogenannten "dezentralen Unterbringung". In dem Sechsgeschosser wohnen sonst vorwiegend Deutsche.

Elektromeister Martin Groeger (61) legte auch im Namen seiner drei Töchter Blumen am Tatort nieder.
Elektromeister Martin Groeger (61) legte auch im Namen seiner drei Töchter Blumen am Tatort nieder.
Gedenkfeier auf dem Dresdner Jorge-Gomondai-Platz.
Gedenkfeier auf dem Dresdner Jorge-Gomondai-Platz.

Gedenken für den toten Khaled

Am Mittwochnachmittag riefen das Bündnis "Dresden Nazifrei" und der Ausländerrat zu einer Gedenkfeier auf den Dresdner Jorge-Gomondai-Platz: "Wir werden... versuchen unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, auch wenn sie nicht in Worte zu fassen sind. Wir tun dies nicht vereinzelt, sondern zusammen. Nicht im Privaten, sondern auf der Straße, weil dies in einer Stadt mit offen rassistischer Grundstimmung geschehen ist."

Spontane Demo beim Neujahrsempfang

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (55, CDU) hatte am Mitwochnachmittag 15 Uhr zu seinem traditionellen Neujahrsempfang geladen, diesmal ins Albertinum. Vor dem Eingang (Foto) versammelten sich spontan 200 bis 300 Menschen, darunter viele Asylbewerber. Sie forderten von den Politikern schnelle Aufklärung des Todesfalls Khaled Idris. Auf dem Plakat steht: "Khaled Idris Bahray. Der Bruder ist gestorben. 12.1.2015. Wir gehören zu Gott und zu Gott kehren wir zurück."

Die Ministerin für Gleichstellung, Petra Köpping (56, SPD, Foto), reagierte sofort und stellte sich den Demonstranten zur Diskussion. Einer der Asylbewerber sagte zu ihr: "Eigentlich ist es in Dresden gut für uns, doch viele hassen uns. Deswegen wollen wir Dresden wieder verlassen." Frau Köpping entgegnete: "Wir werden alles daran setzen, dass der Fall schnell aufgeklärt wird. Das macht mich alles sehr betroffen."

Fotos: Ove Landgraf, dpa

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