Berlin-Dresden: Hier feiern Dulig und die Bahn neun Minuten Zeitersparnis

Dienstagmittag Gleis 3: Der erste Zug, der die Ausbaustrecke Berlin-Dresden befahren durfte, ist mit vielen Ehrengästen eingetroffen.
Dienstagmittag Gleis 3: Der erste Zug, der die Ausbaustrecke Berlin-Dresden befahren durfte, ist mit vielen Ehrengästen eingetroffen.  © Steffen Füssel

Dresden - Großer Bahnhof Dienstag auf dem Dresdner Hauptbahnhof: Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) und zahlreiche Gäste aus Politik und Verkehrswirtschaft feierten Dienstag „9 Minuten“.

Das ist laut Fahrplan die Fahrzeitersparnis zwischen Berlin und Dresden nach dem 16 Monate währenden Ausbau der Strecke.

Auf 73 Kilometern im Land Brandenburg wurden unter anderem 18 Bahnübergänge durch Brücken ersetzt, 121 Kilometer neue Schienen und 90 000 Schwellen verlegt sowie 1 800 Oberleitungsmasten aufgestellt.

Ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag können die Züge jetzt mit 160 Sachen über die neuen Gleise donnern. Von der Bahn kalkulierte Fahrzeit: 1:47 Stunden - eben neun Minuten weniger als vor der Streckensperrung 2016.

Zur Feier fuhr gestern schon mal ein mit Ehrengästen voll besetzter Probezug von Berlin via Elsterwerda nach Dresden.


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