Lebensgefahr! Aggressiver Dieb verschluckt bei Durchsuchung Drogen

Polizei-Einsatz im Bahnhof Neustadt! Ein Mann hatte in einem Geschäft Parfüm geklaut, doch das war noch nicht alles. (Symbolbild)
Polizei-Einsatz im Bahnhof Neustadt! Ein Mann hatte in einem Geschäft Parfüm geklaut, doch das war noch nicht alles. (Symbolbild)  © Thomas Türpe

Dresden - Am Samstagabend wurde die Bundespolizei zu einem Parfümdiebstahl im Bahnhof Neustadt in Dresden gerufen. Der Vorfall endete mit einem Notarzt-Einsatz.

Gegen 17.30 Uhr meldete der Sicherheitsdienst der Drogerie-Filiale im Bahnhof einen Diebstahl. Die Bundespolizei konnte den Täter beim Verlassen des Geschäfts schnappen.

Überrascht händigte der Deutsche das geklaute, hochwertige Parfüm freiwillig aus und hoffte so weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entkommen. Die Polizisten hatten allerdings einen anderen Plan. Sie nahmen den 32-Jährigen zur Aufnahme der Daten mit in die Diensträume. Bei der Durchsuchung zeigte sich der Ertappte allerdings alles andere als kooperativ: Laut der Polizei verhielt er sich widerwillig - aus guten Grund, wie sich später herausstellen sollte.

In seiner Hosentasche entdeckten die Beamten nämlich kurz darauf ein weiteres teures Parfüm, dass er in der Drogerie mitgehen lassen hatte. Desweiteren stellte die Bundespolizei Drogen-Spritzen und eine weiße, kristalline Substanz fest. Der 32-Jährige gab zu, vor kurzem Crystal und Heroin konsumiert zu haben, ein Drogentest bestätigte das.

Während die Beamten mit dem immer aggressiver werdenden Mann redeten, entdeckten sie schließlich einen Gegenstand in seinem Mund. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich dabei um Betäubungsmittel.

Die Polizisten forderten ihn auf, es herauszuholen, doch stattdessen lachte der Dieb hysterisch und verschluckte den Gegenstand plötzlich. Für den gebürtigen Leipziger bestand mit hoher Wahrscheinlichkeit absolute Lebensgefahr!

Der alarmierte Notarzt entschied schließlich, dass der 32-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Dort solle er beobachtet und medizinisch versorgt werden.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.


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