Ende im Schaf-Streit: Barbara Lässig lässt das Klagen sein

Dresden -Sie hat gekämpft und sich gewehrt. Jetzt gibt sie auf. Barbara Lässig scheitert nicht nur endgültig im "Maulkorb-Prozess".

Gibt - vorerst - juristisch auf: Ex-Stadträtin Barbara Lässig.
Gibt - vorerst - juristisch auf: Ex-Stadträtin Barbara Lässig.  © Thomas Türpe

Sie lässt auch sonst ab sofort die Finger von Klagen gegen Leute, die sie beschimpfen.

"Das geht an meine finanziellen Grenzen. Und ich habe genug anderes zu tun", so die umtriebige Ex-Stadträtin und Sprecherin des Fernsehturm-Vereins.

Einst lieferte sie sich mit SPD-Vorstand Michael Krüger (37) eine Gerichtsschlacht, weil er sie im Netz als "braunes Schaf" bezeichnete, was sie sich verbat. Allerdings nannte sie ihm auch "Lügner-Krüger-Würstchen".

Das Landgericht jedenfalls schmetterte die Unterlassungsklage von Barbara Lässig ab, die sofort in die nächst höhere Instanz zog - vors Oberlandesgericht (OLG).

Und nicht nur das: Sie zeigte auch Grünen-Politiker Michael Schmehlich (64) an, weil der sie "braune Strunze" genannt haben soll. Außerdem kündigte Frau Lässig weitere Klagen an.

Nun die Wende: "Das OLG hat mitgeteilt, dass ich wenig Aussicht auf Erfolg habe. Also zog ich die Berufung zurück", so Barbara Lässig. Und weiter: "Der Staatsanwalt hat mich in Sachen Schmehlich auf den Privatklageweg verwiesen. Das kostet aber Geld. Und das alles hat mich bisher ohnehin schon 5 000 Euro gekostet. Jetzt ist Schluss. Aber es ärgert mich gewaltig.

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