Auf diesen Baustellen wird auch im Winter gebaut

Dresden - In eineinhalb Wochen lockt das weihnachtsmarktverrückte Dresden wieder tausende Besucher in die Innenstadt. Da ist Verkehrschaos vorprogrammiert. Dresdens Baustellen machen die Situation nicht besser. Eins ist sicher, das Baufieber wird übern Winter nicht abflauen - zumindest solange Petrus mitspielt.

Verfugen, schön machen, fertig! Auf der Baustelle Calberlastraße fehlt nur noch der Asphalt.
Verfugen, schön machen, fertig! Auf der Baustelle Calberlastraße fehlt nur noch der Asphalt.  © Thomas Türpe

Bislang spielt die milde Witterung den Bauherren in die Hände. Reinhard Koettnitz (63), Leiter vom Straßen- und Tiefbauamt: "Momentan ist noch bauoffenes Wetter."

Da können alle Bauarbeiten planmäßig ausgeführt werden. "Wir liegen überall gut im Zeitplan."

Gut voran geht's derzeit beispielsweise auf der Kesselsdorfer. Ein klimatisch bedingter Stillstand ist vorerst nicht in Sicht.

Damit die Stadtbahn 2020 rollen kann, wird dort auch im Winter fleißig an der autofreien Zentralhaltestelle gewerkelt.

Für die Bauarbeiten am Fußgängerboulevard zwischen Tharandter und Gröbelstraße drehen sich die Betonmischer bis minus fünf Grad. Und für die neue Straßenführung graben sich die Baggerschaufeln sogar noch bis minus zehn Grad ins Erdreich.

Auch die Gleisarbeiten auf der Lübecker Straße zwischen Pennricher Straße und Emerich-Ambros-Ufer werden sich wohl bis ins Frühjahr ziehen.

Die Gleisbauarbeiten auf der Baustelle Lübecker Straße ziehen sich bis Mitte 2019.
Die Gleisbauarbeiten auf der Baustelle Lübecker Straße ziehen sich bis Mitte 2019.  © Thomas Türpe

Und die Arbeiten an der zweiten Hälfte vom Kreisverkehr Dürerstraße/Holbeinstraße dürften auch noch bis Mai andauern.

Dafür dürfte die Baustelle Calberlastraße bis Dezember fertig sein.

Die Betonarbeiten an der Stützmauer sind bereits abgeschlossen. Der Autoverkehr wird an den Baustellen vorbei- beziehungsweise umgeleitet.

Nur auf der Oskarstraße - mit Baukosten von über 14 Millionen Euro neben Kesselsdorfer (11 Mio.) und Augustusbrücke (24 Mio.) eine von Dresdens kostenintensivsten Straßenbauprojekten - müssen die Arbeiter jetzt schleunigst in die Hände spucken.

Die neue Fernwärmeleitung soll schließlich noch vorm Winter in Betrieb gehen ...

Auf der Dauerbaustelle Kesselsdorfer geht's auch in den kalten Monaten zur Sache.
Auf der Dauerbaustelle Kesselsdorfer geht's auch in den kalten Monaten zur Sache.  © Thomas Türpe
Herr der Zeitpläne: Professor Reinhard Koettnitz (63), Leiter vom Straßen- und Tiefbauamt, hat den Überblick über Dresdens Baustellen.
Herr der Zeitpläne: Professor Reinhard Koettnitz (63), Leiter vom Straßen- und Tiefbauamt, hat den Überblick über Dresdens Baustellen.  © Thomas Türpe

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