Baustelle Carolabrücke: Das alles kommt ab Montag auf die Dresdner zu

Dresden - Seit fast 50 Jahren donnern Autos über die Carolabrücke. Ab Montag wird die Elbquerung saniert - und das bei gesperrter Augustusbrücke und ohne Fördermittel. Das kommt auf Autofahrer und die Stadtkasse zu.

Ab Montag ist die Carolabrücke halbseitig gesperrt.
Ab Montag ist die Carolabrücke halbseitig gesperrt.  © Norbert Neumann

Zunächst wird am Brückenzug A (Fahrspuren Richtung Neustadt) etwa ein Jahr lang gewerkelt. Während der Arbeiten muss der komplette Verkehr, reichlich 30.000 Autos pro Tag, über den Brückenzug B schleichen. Pro Richtung steht dann eine Fahrspur zur Verfügung.

Um die notwendigen provisorischen Überfahrten bauen zu können, wird die Fahrtrichtung Neustadt am Wochenende des 23. und 24. November zudem einmal voll gesperrt.

Bei der Sanierung der Carolabrücke sollen sichere Geh- und Fahrradwege gebaut werden. Der Brückenquerschnitt wird dafür verbreitert. Zum Einsatz kommt dabei in einem Pilotprojekt erstmals der "Superbaustoff" Carbonbeton. Der rostet nicht und ist 30 Prozent leichter.

Der erste Bauabschnitt kostet die Stadt satte 4,7 Millionen Euro. Weil der Freistaat in Aussicht gestellte Fördermittel nicht auszahlt, muss Dresden komplett selber blechen.

Nach dem Prinzip "linke Tasche, rechte Tasche" werden daher in höchster Not die Eigenmittel für den zweiten Bauabschnitt vorzeitig aufgebraucht. Verschoben werden konnten die Arbeiten aufgrund des schlechten Brückenzustandes jedoch nicht.

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