Hier sollen Leben gerettet werden! Dresden bekommt neues Tumorzentrum

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU, Mitte) bei der Grundsteinlegung 
mit Professoren der Uni-Klinik.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU, Mitte) bei der Grundsteinlegung mit Professoren der Uni-Klinik.  © Thomas Albrecht/Uniklinikum Dresden

Dresden - Neue Hoffnung für Krebspatienten. Am Uni-Gelände entsteht ein Neubau für das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT). Jetzt wurde der Grundstein für den 22 Millionen Euro teuren Bau gelegt.

„Jährlich erkranken in Deutschland rund eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Wir brauchen in diesem Bereich Spitzenforschung, um die Therapien von morgen und übermorgen entwickeln zu können. Der NCT-Neubau wird hierfür in Dresden beste Voraussetzungen bieten“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU) anlässlich der Grundsteinlegung.

Ab 2019 werden auf vier Etagen und über 3.000 Quadratmetern Fläche im NCT Dresden rund 200 Wissenschaftler und forschende Ärzte arbeiten. So wird es einen Operationssaal der Zukunft geben, in dem Instrumente und Geräte digital vernetzt sind. Außerdem gibt es Forschungen zur hochpräzisen Strahlentherapie, neuen OP-Techniken und spezieller Tumordiagnostik.

Seit 2014 ist die Uni-Klinik bereits als Partner für das NCT Heidelberg. Mit dem Neubau wird die Zusammenarbeit erweitert. „Wir sind ja schon ein international sichtbarer Standort für die Onkologie, aber jetzt ist das eine andere Liga“, freut sich Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand der Uni-Klinik.

Dieses neue Gebäude für das Nationale Centrum für Tumorerkrankung (NCT) 
entsteht derzeit an der Uni-Klinik.
Dieses neue Gebäude für das Nationale Centrum für Tumorerkrankung (NCT) entsteht derzeit an der Uni-Klinik.  © Visualisierung: NCT Dresden

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